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Ferien daheim: 24 Ausflugs-Tipps für Bayerisch-Schwaben

Sommerferien

Ferien daheim: Die besten Ausflugsziele in der Region

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    Ferien daheim: Mit unseren Tipps für die besten Ausflugsziele in der Region werden die Sommerferien daheim ein großer Spaß.
    Ferien daheim: Mit unseren Tipps für die besten Ausflugsziele in der Region werden die Sommerferien daheim ein großer Spaß. Foto: Ernst Mayer/Montage: AZ

    Die Sommerferien haben begonnen und damit für Schülerinnen und Schüler sechs Wochen Freizeitspaß. Dafür muss man nicht in die Ferne schweifen: Unsere Ferientipps zeigen jedes Jahr die besten Ausflugsziele in der Region. Ob Museum, See oder Märchenpfad – es ist für jedes Wetter und alle Altersklassen etwas dabei!

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    Jakob Fugger auf der Spur

    Augsburg: Dieses Jahr lohnt es, „bei Fuggers“ vorbeizuschauen. Im Dezember jährt sich der Todestag eines der berühmtesten Familienmitglieder zum 500. Mal: Jakob Fugger starb am 30. Dezember 1525. Abgesehen von der Fuggerei kann man ihm im Fugger- und Welser-Erlebnismuseum im Augsburger Domviertel begegnen. Besucher erfahren dort, wie die Kaufmannsfamilien so reich werden konnten, welche Handelsbeziehungen sie unterhielten und welche Bedeutung dies für die Stadt Augsburg hatte. Auch der Bogen zur Gegenwart wird gespannt. Spannend auch für Kinder sind die interaktiven Erlebnisstationen. Ein spannend-spielerisches Ferienziel für regnerische Tage. (nip)

    Fugger- und Welser-Erlebnismuseum, Äußeres Pfaffengässchen 23; Dienstag-Sonntag, 10-17 Uhr, Eintritt 7 Euro, Kinder bis 16 Jahre 2,50 Euro.

    Kinder können sich im Augsburger Fugger- und Welser-Erlebnismuseum auf eine fiktive Reise nach Indien begeben.
    Kinder können sich im Augsburger Fugger- und Welser-Erlebnismuseum auf eine fiktive Reise nach Indien begeben. Foto: Silvio Wyszengrad (Archivfoto)
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    Holzdieben auf der Spur

    Aystetten: Am Walderlebnispfad in Aystetten ist man über neun Stationen Holzdieben auf der Spur. Nebenbei lernt man die Funktionen des Waldes, seiner Bewohner und seine Zukunft kennen. Ein interaktiver und appbasierter Erlebnispfad führt durch den Naturpark. Gleich an der ersten Station bittet ein Förster um Hilfe. Wer unterstützt ihn auf der Suche nach den Holzdieben? Informationen stehen auf Tafeln, die App stellt Aufgaben. Die wiederum können mit Blick in den Wald hinein gelöst werden. Nach zweieinhalb Kilometern ist man wieder am Ausgangspunkt. Parken kann man am Wanderparkplatz an der St2032 östlich von Aystetten. (corh)

    Anfragen und Führungen unter: 08238 300133.

    Der Walderlebnispfad bei Aystetten bietet eine spannende Geschichte und viele Informationen.
    Der Walderlebnispfad bei Aystetten bietet eine spannende Geschichte und viele Informationen. Foto: Naturpark
    3

    Die Dampflok im Maislabyrinth

    Kühbach: Jedes Jahr ist ein anderes Motiv im Maislabyrinth im Kühbacher Ortsteil Radersdorf zu sehen. In diesem Jahr ist es eine Dampflok in Anlehnung an das 200. Jubiläum der Eisenbahn in Europa. Für Gruselfans haben die Betreiber eigens eine Geisternacht ins Leben gerufen. Neben dem Labyrinth befindet sich ein großer Kinderspielplatz mit Klassikern wie Seilbahn, Trampolin und Karussell. Zudem stehen Picknickplätze zur Verfügung, für alle, die es eher gemütlich mögen. (hop)

    Das diesjährige Motiv des Maislabyrinths im Kühbacher Ortsteil Radersdorf ist eine Dampflok.
    Das diesjährige Motiv des Maislabyrinths im Kühbacher Ortsteil Radersdorf ist eine Dampflok. Foto: Tim Tyroller
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    Bogenschießen im Parcours

    Holzheim: In den Ferien aktiv werden und eine neue Sportart ausprobieren kann man auf dem Aschberg im Kreis Dillingen. In Ellerbach und Aislingen gibt es jeweils einen Bogenparcours. Dort wird auf Kunststofftiere gezielt. In Ellerbach läuft der Ticketverkauf und Bogenverleih während der Öffnungszeiten im Laden „Bow Targets“. Kurse kann man dort ebenfalls buchen (Mehr Infos unter www.bow-targets.de/parcours). Auch ein paar Autominuten entfernt in Aislingen gibt es einen solchen Parcours, betreut vom Schützenverein. In einem im Wald angelegten Parcours warten allerlei Tier-Attrappen auf Hobby-Schützen. (chbru)

    Auf dem Bogenparcours gilt es 3D-Tiere aus Kunststoff zu treffen. Pfeile und Bogen kann man vor Ort ausleihen.
    Auf dem Bogenparcours gilt es 3D-Tiere aus Kunststoff zu treffen. Pfeile und Bogen kann man vor Ort ausleihen. Foto: Karl Aumiller (Archivbild)
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    Im Märchenland

    Harburg: Eine alte Burg, verwinkelte Altstadtgassen und verwunschene Märchenfiguren – die Stadt Harburg unweit von Donauwörth hat einiges zu bieten. Prinzessinnen, Ritter und Gespenster gibt es nicht nur auf der namensgebenden Harburg zu entdecken, sondern auch auf dem Märchenweg. Der 1,5 Kilometer lange Spaziergang führt durch die beschauliche Stadt an der Wörnitz entlang und hinauf zur Burg. Jedes Jahr verschönert der Märchenweg-Verein den Pfad mit Figuren aus verschiedenen Märchen, Sagen und Geschichten. (anv)

    In den Sommerferien bietet die Region um Donauwörth viele spannende Ziele für einen Tagesausflug, so etwa den Märchenweg in Harburg.
    In den Sommerferien bietet die Region um Donauwörth viele spannende Ziele für einen Tagesausflug, so etwa den Märchenweg in Harburg. Foto: Anja Volkwein
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    Flauschige Alpakas

    Mering: Wie wird das Getreide angebaut, das später in unserem Brot landet? Woher kommt das Schnitzel? All diese Fragen können Familien beim Kistlerhof in Unterbergen (Mering) erkunden. Der Erlebnisbauernhof bietet Familiennachmittage für einen kleinen Obolus an, bei denen es immer um ein bestimmtes Schwerpunktthema geht. Wer möchte, kann auch eine Alpakawanderung mit den flauschigen, aber doch eigenwilligen Tieren machen. So oder so kann man mit Kindern ab circa drei Jahren einen tollen Tag verbringen. (inaw)

    Auf dem Erlebnisbauernhof in Unterbergen kann man auch Alpakas bestaunen.
    Auf dem Erlebnisbauernhof in Unterbergen kann man auch Alpakas bestaunen. Foto: Arne Dedert, dpa (Symbolbild)
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    Kreatives Kraftwerk

    Landsberg: Traditionalist und kreatives Kraftwerk - Landsbergs Ehrenbürger Hubert von Herkomer (1849-1914) war beides in einer Person. Ein Künstler, der das Handwerk schätzte und sich für den technischen Fortschritt begeisterte. Die Ausstellung im Herkomer Museum befasst sich mit der Künstlerbiografie Hubert von Herkomers. Schluss und Höhepunkt des Ausstellungsrundgangs ist der Mutterturm: ein begehbares Exponat, das den Besucher mit seiner weitgehend erhaltenen, originalen Ausstattung in eine andere Zeit versetzt. (wu)

    Mutterturm und Herkomer Museum in Landsberg sind ein beliebtes Ausflugsziel.
    Mutterturm und Herkomer Museum in Landsberg sind ein beliebtes Ausflugsziel. Foto: Julian Leitenstorfer (Archivbild)
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    Der Ball muss ins Loch

    Leipheim: Hier gehört der Ball ins Loch, statt ins Tor: Beim Fußballgolf müssen die Spielerinnen und Spieler den Ball mit dem Fuß in möglichst wenigen Anläufen einlochen. Statt Golfball und Schläger ist hier zielgenaues Schießen mit dem Fußball gefragt. Denn verschiedene Hindernisse machen das Spiel für Kinder und Erwachsene zu einer spannenden Partie. In Leipheim befindet sich eine 18-Loch-Anlage. Hier können Familien im Freien ausgiebig kicken. Die Betreiber verleihen zudem Pedal-Go-Karts, mit denen Touren durch den Bubesheimer Wald unternommen werden können. (pdh)

    Auf der Fußballgolfanlage in Leipheim ist zielgenaues Schießen gefragt.
    Auf der Fußballgolfanlage in Leipheim ist zielgenaues Schießen gefragt. Foto: Herrmann
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    Mit dem Mountainbike bergab

    Weitnau (Oberallgäu) wartet mit einem neuen Ausflugsziel für Sportbegeisterte auf: Der örtliche Bergsportverein hat am Dorflift drei Mountainbike-Abfahrten gebaut. Bergauf geht es 90 Höhenmeter mithilfe des Lifts oder per Muskelkraft, bergab führen Flowline, Enduroline und Jumpline. Einkehren kann man nebenan im Widdumstüble. (sho)

    Lift-Tickets gibt es ab 15 Euro, geöffnet ist bei trockenem Trail von 8 bis 21 Uhr. Bei Instagram zeigt @bergsportvereinweitnau Videos.

    10

    Das Museum der Gartenkultur

    Illertissen: Seit 15 Jahren gibt es die Stiftung Gartenkultur in Illertissen, das dazugehörige Museum zeigte wechselnde Ausstellungen. Jetzt ist es zur dauerhaften Einrichtung geworden, Anfang Juli war Eröffnung. Das Museum der Gartenkultur zeigt den Garten als Sehnsuchtsort, stellt Zeugnisse der Gartengeschichte vor und beantwortet viele Fragen. Zum Konzept gehören auch Mitmach-Stationen und die Figur Antonia Botanika mit ihrem Strohhut begleitet die Themen für die jüngeren Besucherinnen und Besucher. (mase)

    „Sehnsucht Garten“ ist der Name eines Abschnitts. Dieser Titel könnte auch für das gesamte Museum der Gartenkultur gelten.
    „Sehnsucht Garten“ ist der Name eines Abschnitts. Dieser Titel könnte auch für das gesamte Museum der Gartenkultur gelten. Foto: Herbert Hertramph (Archivbild)
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    Im Wasser auf dem Wakeboard

    Thannhausen: Mit dem Wakeboard über das Wasser flitzen: Das geht noch bis Ende Oktober an der Turncable Anlage in Thannhausen. Erst kürzlich fand hier die Deutsche Meisterschaft im Wakeboarden und Wakeskaten statt. Aber keine Sorge – man muss kein Sportler sein, um in Thannhausen über das Wasser zu gleiten. Die Betreiber bieten für Kinder und Erwachsene Schnupperstunden und Anfängerkurse an. Wer sich dann den ganzen Tag an einem der zwei Lifte über den See hat ziehen lassen, kann direkt am Wasser in einer Lodge übernachten. (pdh)

    Im Juli 2025 fand auf der Turncable Anlage in Thannhausen die Deutsche Meisterschaft im Wakeboarden statt.
    Im Juli 2025 fand auf der Turncable Anlage in Thannhausen die Deutsche Meisterschaft im Wakeboarden statt. Foto: Ernst Mayer
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    Rasante Achterbahnen

    Rammingen: Egal ob rasante Achterbahn oder kinderfreundliches Fahrgeschäft: Im Allgäu Skyline Park bei Rammingen im Unterallgäu ist für die ganze Familie etwas geboten. Der größte Freizeitpark Bayerns hat über 60 Attraktionen, ein gastronomisches Angebot aus aller Welt, liegt direkt an der A96 und bietet neben Adrenalin auch Entspannung mit mehreren Picknickwiesen und einem Pool. Am 14. August wartet mit dem „Skyline Park bei Nacht“ ein richtiges Highlight auf alle Ferienbesucher – inklusive großem Feuerwerk! (nasi)

    Ein Highlight für alle Freizeitparkfans: Der Skyline Park bei Nacht.
    Ein Highlight für alle Freizeitparkfans: Der Skyline Park bei Nacht. Foto: Kathrin Elsner (Archivbild)
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    Rätsel lösen im Edwin Scharff Museum

    Neu-Ulm: Wie ein Detektiv Rätsel lösen, wie ein Schreiner Neues aus Holz schaffen, wie im Krankenhaus Patienten versorgen – im Neu-Ulmer Edwin Scharff Museum können sich Kinder an den verschiedensten Aufgaben ausprobieren. Beim „einfach machen“ in der aktuellen Ausstellung „Was Du alles kannst“ entdecken sie, welche Talente in ihnen stecken und können ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Das Kindermuseum ist immer von Dienstag bis Sonntag geöffnet. In den Ferien sollte vor dem Besuch ein Zeitfenster reserviert werden. (fwo)

    Diese Mädchen entdecken im Edwin Scharff Museum gerade ihr Talent für Holzarbeiten.
    Diese Mädchen entdecken im Edwin Scharff Museum gerade ihr Talent für Holzarbeiten. Foto: Alexander Kaya (Archivfoto)
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    Von Diesel- und Dampfloks

    Nördlingen: Wo früher das Lokdepot der Königlich Bayerischen Staatsbahn war, können heutzutage Besucherinnen und Besucher über hundert Eisenbahn-Modelle bestaunen: im Bayerischen Eisenbahnmuseum in Nördlingen. Neben Diesel- und E-Loks finden Interessierte dort 25 Dampfloks aus vergangenen Zeiten. Das älteste Modell stammt noch aus kaiserlichen Zeiten. Für eine andere Eisenbahn reisen sogar Menschen aus der ganzen Welt an, denn unter einigen Kennerinnen und Kennern gilt sie als die schönste Dampflok. (sca)

    Das Eisenbahnmuseum lockt Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt an.
    Das Eisenbahnmuseum lockt Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt an. Foto: Lisa Bäuml (Archivbild)
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    200 Jahre bäuerliche Arbeit

    Ingolstadt: Wo einst Generationen von Bauern ihrer Arbeit nachgingen, können Besucherinnen und Besucher seit 30 Jahren Landwirtschaft hautnah erleben. Im Bauerngerätemuseum im Ingolstädter Ortsteil Hundszell, dem einstigen Blasi-Bauernhof, werden die Veränderungen der bäuerlichen Arbeit in den vergangenen 200 Jahren anschaulich dokumentiert. Aber es finden dort auch Konzerte, Feste, Märkte und Veranstaltungen für Familien statt. Aktuell ist im Museum die Sonderausstellung „Tierisch nützlich – der Mensch und sein Vieh“ zu sehen. (rilu)

    Das Bauerngerätemuseum in Ingolstadt-Hundszell zeigt die Veränderung in der Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten.
    Das Bauerngerätemuseum in Ingolstadt-Hundszell zeigt die Veränderung in der Landwirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten. Foto: Uli Rössle
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    Viele Möglichkeiten im Luitpoldpark

    Schwabmünchen: Egal, ob ein Ausflug mit Kindern oder eine sportliche Aktivität geplant ist, der Luitpoldpark in Schwabmünchen bietet generationenübergreifende Abwechslung. Für Kinder gibt es zwei Spielplätze, unter anderem mit Seilbahn und archimedischer Wasserschraube, sowie einen großen Klettergarten. Sportlich Interessierte können Discgolf spielen. Bei dieser Sportart werden Frisbeescheiben in Metallkörbe geworfen. Zudem gibt es eine Minigolf-Anlage mit 18 Bahnen im Park, eine Boule-Anlage, ein XXL-Schachbrett und ein großes Kneipp-Becken. Der Biergarten sorgt für einen entspannten Ausklang des Ferienausflugs. (cako)

    Der Niedrigseilgarten im Schwabmünchner Luitpoldpark ist besonders bei Kindern sehr beliebt.
    Der Niedrigseilgarten im Schwabmünchner Luitpoldpark ist besonders bei Kindern sehr beliebt. Foto: Dominik Durner
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    Sieben Kapellen im Donautal

    Wertingen: Die Kapellen der Siegfried-und-Elfriede-Denzel-Stiftung begeistern Radfahrer und Wanderer aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Seit Kurzem gibt es die Lauschtour „Sieben Kapellen im Donautal“ in der Bayerisch-Schwaben Lauschtour-App. Sie ermöglicht es, mehr über die Entstehung und die Hintergründe zu erfahren – erzählt von den beteiligten Architekten und Projektpartnern. Ob mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto – jede Kapelle, unter anderem jene in Oberthürheim, kann einzeln oder im Rahmen des Rundwegs entdeckt werden. (lagad)

    Die Denzel-Kapelle in Oberthürheim ist eine von sieben in den Landkreisen Dillingen und Augsburg.
    Die Denzel-Kapelle in Oberthürheim ist eine von sieben in den Landkreisen Dillingen und Augsburg. Foto: Eckhart Matthäus/Siegfried-und-Elfriede-Denzel-Stiftung
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    Höhlenforschung im Allgäu

    Obermaiselstein: In die Berge gehen hat in Obermaiselstein eine besondere Bedeutung. Dort kann man in der Sturmannshöhle tatsächlich in den Berg hinein gehen. Sie ist die einzige öffentlich zugängliche Schauhöhle im Allgäu. Durch eindringendes Wasser und Verwerfungen entstand ein rund 460 Meter langer Spalt. In ihm verläuft ein knapp 300 Meter langer, gesicherter Weg mit Gitterstegen. Auf insgesamt 180 Stufen gehen Besucher bei konstant acht Grad Celsius nach unten bis zum sogenannten Höhlenkessel. (bil)

    Die Sturmannshöhle in Obermaiselstein ist die einzige Schauhöhle im Allgäu.
    Die Sturmannshöhle in Obermaiselstein ist die einzige Schauhöhle im Allgäu. Foto: Frithjof Kjer
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    Der Bauernkrieg in Bildern

    Memmingen: Wie sah der Bauernkrieg vor 500 Jahren aus? Es gibt viel Literatur dazu, aber Bilder existieren kaum. Dennoch hat das Haus der Bayerischen Geschichte im Memminger Bonhoeffer-Haus eine attraktive Ausstellung für Jung und Alt über das epochale Ereignis konzipiert. Sie trägt den Titel „Projekt Freiheit – Memmingen 1525“. Die Macher zogen alle Register zeitgemäßer Museumspädagogik, kombinierten historische Dokumente mit modernen Medien, Texte mit interaktiven Filmen, Sehen mit Hören, Fühlen und Riechen. Zudem ließen sie sich von künstlicher Intelligenz helfen. (vog)

    Anna und Jakob haben Spaß bei der Ausstellung „Projekt Freiheit – Memmingen 1525“.
    Anna und Jakob haben Spaß bei der Ausstellung „Projekt Freiheit – Memmingen 1525“. Foto: Matthias Becker
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    200 Jahre Feuerwehr

    Kaufbeuren: Spannende Einblicke in 200 Jahre Feuerwehrgeschichte bietet das Feuerwehrmuseum Kaufbeuren. Es sind historische Großfahrzeuge ausgestellt und viele Raritäten von Freiwilligen Feuerwehren aus der Region sowie der Werksfeuerwehr zu sehen. In der oberen Etage des Museums ist die historische Kaufbeurer Altstadt nachgebildet. Besucher können eine Handdruckspritze ausprobieren und mehr über den Bauernkrieg erfahren. Das Museum eignet sich ideal für Familienausflüge. (kgs)

    In Kaufbeuren erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr über die Feuerwehrgeschichte.
    In Kaufbeuren erfahren die Besucherinnen und Besucher mehr über die Feuerwehrgeschichte. Foto: Mathias Wild
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    Die Burgruine Falkenstein

    Pfronten: Das Schloss Neuschwanstein zählt zu den beliebtesten Ausflugszielen im Allgäu und wurde kürzlich zum Weltkulturerbe ernannt. Doch auch in Pfronten kann man in die Welt des Königs Ludwig II. blicken: In der Burgruine auf dem Falkenstein. In einem Burgmuseum kann man mehr über die Geschichte erfahren. Die Ruine ist ausschließlich zu Fuß zu erreichen, ist aber auch für Familien mit Kleinkindern gut geeignet und erwartet ihre Besucherinnen und Besucher mit einem 360-Grad-Panorama auf das Alpenvorland und die Allgäuer Alpen. Für den Hunger ist zudem im Hotel Blaue Burg gesorgt. (ak)

    Die Burgruine Falkenstein in Pfronten ist die höchstgelegene Burg Deutschlands. Hier wollte König Ludwig II. ein weiteres Schloss errichten.
    Die Burgruine Falkenstein in Pfronten ist die höchstgelegene Burg Deutschlands. Hier wollte König Ludwig II. ein weiteres Schloss errichten. Foto: Benedikt Siegert (Archivbild)
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    Wandern oder Baden am Elbsee

    Aitrang: Das Ostallgäu ist als das Land der Seen und Berger bekannt. In Aitrang bei Marktoberdorf macht der Landkreis seinem Namen alle Ehre. Dort liegt idyllisch der Elbsee - der wirklich für jeden etwas zu bieten hat. Aktive kommen auf dem etwa 7 Kilometer langen Rundwanderweg auf ihre Kosten. Über Holzstege geht es durch Moorlandschaften, wo es viel zu entdecken gibt. Wer will, kann sich bei der Seealpe, einer Hütte mit Biergarten, oder im Elbsee-Restaurant eine Erfrischung gönnen. Apropos Erfrischung: Natürlich kann auch im Elbsee gebadet werden. (gst)

    Die aktuellen Öffnungszeiten des Bades gibt es unter: 08343 389.

    Am Elbsee bei Marktoberdorf lässt sich herrlich entspannen - oder auch die Natur entdecken.
    Am Elbsee bei Marktoberdorf lässt sich herrlich entspannen - oder auch die Natur entdecken. Foto: Peter Roth
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    Blick zu den Sternen

    Buchloe: Wer sich nach den Sternen sehnt, sollte einen Besuch in der fünf mal vier Meter großen Haupthütte der Sternwarte in Buchloe einplanen. Zwar ist es eng, doch beim Öffnen des Daches und dem Blick in den Nachthimmel verstummt jedes Wort. Außerhalb des Ortes in prima Lage bietet die Astronomische Gesellschaft Buchloe e. V. jeden Dienstagabend (außer Feiertage) Himmelsbeobachtungen. (kgs)

    Infos zu Öffnungszeiten und Terminen gibt es unter der E-Mail-Adresse info@astronomie-buchloe.de oder Telefon 08241-7924.

    Im Ortsteil Lindenberg befindet sich die Volkssternwarte der Astronomischen Gesellschaft Buchloe.
    Im Ortsteil Lindenberg befindet sich die Volkssternwarte der Astronomischen Gesellschaft Buchloe. Foto: Allgäuer Zeitung
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    Wandern über den Wipfeln

    Scheidegg: Wer im Landkreis Lindau hoch hinaus will, ist in der Waldwelt Skywalk Allgäu in Scheidegg richtig. In 40 Metern Höhe erlaubt ein 540 Meter langer Baumwipfelpfad einen tollen Ausblick auf den Bodensee und in die Berge. Der 60.000 Quadratmeter große Naturerlebnispfad bietet aber noch viel mehr. Zwischen den Bäumen sind mehr als 70 Spiel- und Erlebnisstationen versteckt. Die Besucher lernen dabei auch viel über den Wald und seine Tiere. (bes)

    Der Baumwipfelpfad ist eines der Highlights in der Waldwelt Skywalk Allgäu in Scheidegg (Ortsteil Oberschwenden)
    Der Baumwipfelpfad ist eines der Highlights in der Waldwelt Skywalk Allgäu in Scheidegg (Ortsteil Oberschwenden) Foto: Tobias Heimplätzer
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