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Frau attackiert Zugführerin bei Fahrscheinkontrolle in Regionalexpress nach Ingolstadt

Ingolstadt

Frau attackiert Zugführerin bei Fahrscheinkontrolle in Regionalexpress

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    Eine Fahrscheinkontrolle ist in einem Regionalzug eskaliert.
    Eine Fahrscheinkontrolle ist in einem Regionalzug eskaliert. Foto: Daniel Karmann, dpa (Symbolbild)

    Am Montag hat eine Frau eine Zugbegleiterin in einem Zug von München nach Ingolstadt attackiert. Das teilte die Polizei mit. Die Bundespolizei ermittelt demnach unter anderem wegen Körperverletzung gegen die 38-jährige Tatverdächtige.

    Der Vorfall ereignete sich laut der Mitteilung im Regionalexpress RE 4014. Dieser fuhr von München Hauptbahnhof in Richtung Ingolstadt. Kurz vor Rohrbach habe ein 29-jähriger Mitreisender die Zugbegleiterin auf eine Frau aufmerksam gemacht, die laut schreiend durch den Zug lief. Die Zugbegleiterin fragte die Frau nach ihrem Fahrschein, woraufhin ein Streit entstand. Dabei soll die 38-Jährige der Zugbegleiterin mit der flachen Hand gegen den Hinterkopf geschlagen haben und sie geschubst haben. Der 29-Jährige, der zunächst auf die Frau aufmerksam gemacht hatte, griff daraufhin ein und verhinderte weitere Übergriffe, heißt es weiter.

    Zugbegleiterin bricht Dienst nach Attacke ab

    Die Zugbegleiterin informierte die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Nürnberg über den Vorfall. Der Zug hielt daraufhin am Bahnhof Rohrbach an. Die Bundespolizei Ingolstadt übernahm die weiteren Maßnahmen vor Ort.

    Die 32-jährige Zugbegleiterin hatte laut der Mitteilung keine sichtbaren Verletzungen. Sie brach dennoch ihren Dienst ab und wollte sich vorsorglich ärztlich untersuchen lassen. Die mutmaßliche Angreiferin hat laut der Polizei keinen festen Wohnsitz in Deutschland und war der Polizei bereits wegen Diebstahls bekannt. Ein Atemalkoholtest bei ihr verlief negativ. Nach Abschluss der Maßnahmen durfte sie gehen. Der Zug verspätete sich durch den Vorfall um 41 Minuten.

    Prozess nach Axt-Angriff in ICE beginnt

    Vor knapp einem Jahr gab es einen Axtangriff in einem ICE in Niederbayern mit mehreren Verletzten. Am Dienstagmorgen hat vor dem Landgericht Regensburg der Prozess gegen den 21-jährigen mutmaßlichen Täter begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor.

    Die Behörde geht davon aus, dass der Mann aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig und weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit ist und beantragte deshalb seine dauerhafte Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung.

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