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Gerichtsverfahren: Prozess um Axtangriff in ICE beginnt

Gerichtsverfahren

Prozess um Axtangriff in ICE beginnt

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    Knapp ein Jahr nach einem Axtangriff in einem ICE in Niederbayern beginnt der Prozess gegen den Beschuldigten. (Archivbild)
    Knapp ein Jahr nach einem Axtangriff in einem ICE in Niederbayern beginnt der Prozess gegen den Beschuldigten. (Archivbild) Foto: Armin Weigel/dpa

    Knapp ein Jahr nach einem Axtangriff in einem ICE in Niederbayern mit mehreren Verletzten beginnt am Dienstag (09.00 Uhr) vor dem Landgericht Regensburg der Prozess. Dem mutmaßlichen Täter, einem 21 Jahre alten Syrer, wirft die Staatsanwaltschaft versuchten Totschlag und gefährliche Körperverletzung vor.

    Die Behörde geht davon aus, dass der Mann aufgrund einer psychischen Erkrankung schuldunfähig und weiterhin eine Gefahr für die Allgemeinheit ist und beantragte deshalb seine dauerhafte Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung.

    Nach Überzeugung der Ermittler attackierte der Beschuldigte am 3. Juli 2025 in dem Zug während der Fahrt durch Niederbayern in der Nähe von Straßkirchen (Landkreis Straubing-Bogen) Fahrgäste mit einer Axt. Ein Passagier, der einen Notruf tätigen wollte, sowie eine Mitreisende, die sich schützend vor ihren Sohn stellte, erlitten schwere Kopfverletzungen. Weitere Fahrgäste überwältigten den Angreifer, der dabei auch schwer verletzt wurde.

    Es sind sieben Verhandlungstage für den Prozess angesetzt. Das Urteil könnte im Juli fallen.

    Bei dem Angriff im Juli 2025 sind mehrere Menschen verletzt worden. (Archivbild)
    Bei dem Angriff im Juli 2025 sind mehrere Menschen verletzt worden. (Archivbild) Foto: Ute Wessels/dpa
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