Die Gewerkschaft Verdi lehnt das verbesserte Angebot der Arbeitgeber ab, wie sie am Mittwoch mitteilte. Die Gewerkschaft will nun ihre Warnstreiks fortsetzen.
"Auch das neue Angebot bedeutet Reallohnverluste", sagte der Verdi-Verhandlungsführer im bayerischen Einzelhandel, Hubert Thiermeyer. Die Verhandlungsführerin der Arbeitgeberseite, Melanie Eykmann, kritisierte dagegen mangelnde Verhandlungsbereitschaft seitens der Gewerkschaft. Aktuell sehe es nicht nach einer schnellen Einigung aus.
Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung der Stundenlöhne um 2,50 Euro bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Arbeitgeber hatten dagegen bei einer Laufzeit von 24 Monaten 5,3 Prozent ab August und 3,1 Prozent im kommenden Jahr sowie eine Einmalzahlung geboten.
(dpa)