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Roter Panda: Tierpark Hellabrunn bekommt Zuwachs

München

Hellabrunn bekommt Verstärkung: Rote-Panda-Dame Yoko ist eingezogen

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    Der Rote Panda namens Yoko soll im Münchner Tierpark Hellabrunn für Nachwuchs sorgen.
    Der Rote Panda namens Yoko soll im Münchner Tierpark Hellabrunn für Nachwuchs sorgen. Foto: Birgit Mohr, Tierpark Hellabrunn/dpa

    Die Panda-WG in Hellabrunn hat Zuwachs bekommen. Bereits im Dezember 2025 ist die Rote-Panda-Dame Yoko eingezogen, wie der Münchner Tierpark in einer aktuellen Pressemitteilung mitteilte. Yoko ist im Juni 2024 geboren und stammt aus dem Parco Faunistico in La Torbiera in Norditalien. Das bedeutet auch, dass Panda Justin eine neue Gefährtin bekommen hat. Die Hoffnung ist groß, dass es bald Nachwuchs geben wird, wie beispielsweise 2022. Auch damals war Justin der Papa.

    Rote Pandas gelten laut der NGO International Union for Conservation of Nature (IUCN) als stark gefährdete Tierart und leben normalerweise im Himalaja-Gebiet. Klimakrise, Abholzung und Wilderei nehmen ihnen aber immer mehr Lebensraum. Charakteristisch sind die rotbraune Fellfärbung, der buschige Ringelschwanz und die maskenhafte Gesichtszeichnung. Sie sind deutlich kleiner als ihre schwarz-weißen Verwandten.

    Panda-Fieber in Hellabrunn: Kritik seitens der Tierschützer ist aber groß

    Der Tierpark Hellabrunn selbst kommt aus dem Panda-Fieber gar nicht mehr heraus. Erst kürzlich wurde bekannt, dass bis 2028 Pandas aus China einziehen sollen. Damit ist München nach Berlin die zweite deutsche Stadt die zwei Riesenpandabären bekommt. Diese Form der chinesischen Leihgabe wird auch als „Panda-Diplomatie“ bezeichnet. Weltweit nutzt die Volksrepublik die für Menschen besonders niedlich anmutenden Tiere als Werbeobjekt für ihr Land.

    Das Projekt wurde von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fokussiert, auch aufbauend auf der Argumentation des Artenschutzes. Die Kritik seitens der Tierschützer ist jedoch groß. Pro Wildlife nannte das Vorhaben ein „Prestigeobjekt auf dem Rücken der Tiere“. Auch die Tierschutzorganisation Peta kritisierte die Pläne mit deutlichen Worten. „Markus Söder wirbt medienwirksam für teure Pandas in Hellabrunn, obwohl die Tiere in Zoos ein leidvolles Dasein fristen“, sagte eine Peta-Vertreterin.

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