Eigentlich geht es im Freibad um Spaß und Erholung. Doch in Münchner Freibädern dürfte es nicht immer so leicht fallen, abzuschalten. Der Grund: Diebstähle häufen sich. Darüber berichtete unter anderem die Süddeutsche Zeitung in Berufung auf die Münchner Polizei. Demnach gibt es heuer besonders viele Langfinger, die in Münchens Bädern zuschlagen.
Diebstähle in Schwimmbädern: Deutlich mehr Fälle
Die Polizei rät, besonders gut auf seine Sachen aufzupassen. Denn allein im Westbad in Pasing gab es bis Anfang Juni schon 26 Diebstähle. Zum Vergleich: In der gesamten letzten Badesaison gab es dort insgesamt 38 Fälle. Im Fokus steht auch das Michaelbad, in dem heuer zehn Fälle registriert wurden.
Besonders beliebt bei den Dieben sind Handys, Geldbeutel und andere kleine Gegenstände. So sei etwa Ende Mai eine Handtasche mit einem gut gefüllten Geldbeutel gestohlen worden. Darin waren 800 Euro Bargeld, berichtete die tz.
Das rät die Polizei
Das Polizeipräsidum rät Freibadbesuchern, grundsätzlich möglichst wenig Wertsachen mitzunehmen oder sie in Schließfächern vor Ort zu verwahren. Sollte es dennoch zu einem Diebstahl kommen, solle man nicht lange zögern sondern direkt die 110 wählen, so die tz. Zuletzt haben sich auch Klagen über Respektlosigkeiten in städtischen Freibädern in Augsburg gehäuft.
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