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Irankrieg: In Bayern wird weniger getankt

Irankrieg

In Bayern wird weniger getankt

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    Die Tankstellen in Bayern machen mehr Umsatz - aber nur nominal. (Symbolbild)
    Die Tankstellen in Bayern machen mehr Umsatz - aber nur nominal. (Symbolbild) Foto: Sebastian Kahnert/dpa

    Die Menschen in Bayern haben im April deutlich weniger getankt als vor einem Jahr. Darauf deuten vom Landesamt für Statistik erhobene Zahlen zu den Tankstellenumsätzen hin. Diese sind im April im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar nominal um 11,6 Prozent gestiegen - bereinigt um die wegen des Iran-Krieges außergewöhnlich hohen Spritpreise aber um 6,7 Prozent gesunken.

    Die Umsatzzahlen enthalten dabei nicht nur die Spritverkäufe, sondern auch Verkäufe in den Tankstellenshops. Der Großteil der Umsätze von Tankstellen stammt in der Regel aber aus Verkäufen von Benzin und Diesel. Ein deutlicher Einbruch des preisbereinigten Umsatzes deutet daher darauf hin, dass die Menschen im März weniger getankt haben.

    April war teuerster Tankmonat

    Der April war in Deutschland der bisher teuerste Tankmonat. Ein Liter Diesel kostete im bundesweiten Monatsschnitt 2,263 Euro, ein Liter Super E10 2,109 Euro. Zahlen für Bayern liegen nicht vor, dürften aber nicht allzu stark abweichen.

    Schon im März hatten die Zahlen des Landesamts für Statistik einen Nachfragerückgang an den Tankstellen durch die hohen Preise gezeigt. Damals waren die Umsätze preisbereinigt um gut 8 Prozent gesunken.

    Die Zahl der Beschäftigten ist dagegen gestiegen: Sie lag um 2,8 Prozent über dem Wert aus dem April 2025.

    Im Mai lagen die Spritpreise bisher ein gutes Stück niedriger als im April - daran hat auch der Tankrabatt der Bundesregierung einen Anteil.

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