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Katholische Kirche
07.02.2022

Prälat Wolf lässt auch Leitung des Katholischen Büros ruhen

Lorenz Wolf, Leiter des Kirchengerichts der Erzdiözese München und Freising, war aufgrund dieses und einer Vielzahl weiterer Ämter zu einem der einflussreichsten Kleriker Bayerns geworden.
Foto: Felix Hörhager, dpa

Exklusiv Der einflussreiche Prälat Lorenz Wolf war im Münchner Missbrauchsgutachten schwer belastet worden. Nun zieht er weitere Konsequenzen.

Prälat Lorenz Wolf lässt auch sein Amt als Leiter des Katholischen Büro Bayern ruhen. Das bestätigte ein Sprecher des Erzbistums München und Freising unserer Redaktion am Montag auf Anfrage. Bislang hieß es zwar, dass Wolf alle seine Ämter und Aufgaben ruhen lasse - im Falle des Katholischen Büro Bayern, dessen Internetseite ihn am Montagmittag weiter als Leiter aufführte, war dies jedoch noch nicht so klar.

Das Katholische Büro Bayern, das am 1. Juni 1993 in München eingerichtet wurde, ist nach eigenen Angaben "die Kontaktstelle zur Staatsregierung, zum Landtag, zu kommunalen Spitzenverbänden, Vertretern von Wirtschaft und Gewerkschaften, zu Repräsentanten der Gerichtsbarkeit, zu Landesbehörden und überregionalen Körperschaften, zu Verbänden und zu Organen der öffentlichen Meinungsbildung". Die Finanzmittel dafür stellen die bayerischen (Erz-)Bistümer gemeinsam zur Verfügung.

Das Katholische Büro Bayern ist die Schnittstelle der Kirche zur Politik

Wolf steht seit Veröffentlichung des Münchner Missbrauchsgutachtens wegen seines "kritikwürdigen" Umgangs in mehreren Missbrauchsfällen massiv in der öffentlichen Kritik. Die Gutachter der Kanzlei Westpfahl Spilker Wastl (WSW) hatten den Eindruck gewonnen, dass für ihn „die Interessen der des sexuellen Missbrauchs beschuldigten Priester gegenüber denen der mutmaßlichen Geschädigten im Vordergrund standen“. Auch Betroffene kritisierten ihn scharf.

Wolf wurde als langjähriger Leiter des Kirchengerichts der Erzdiözese München und Freising und aufgrund einer Vielzahl weiterer Ämter zu einem der einflussreichsten Kleriker Bayerns. Am 3. Februar erklärte er sich erstmals öffentlich zu den Vorwürfen gegen ihn - im öffentlichen Teil einer Sitzung des BR-Rundfunkrates, dessen Vorsitzender er war.

Prälat Lorenz Wolf war Vorsitzender des BR-Rundfunkrates

In der Sitzung sagte er, er werde den Rundfunkrats-Vorsitz weiter ruhen lassen und stehe auch nicht für die Wahl in den Verwaltungsrat des Senders zur Verfügung. Wolf sagte, er schäme sich dafür, dass auch er Schuld auf sich geladen habe. Zugleich wehrte er sich gegen „gutachterliche Verdächtigungen“. FDP- und Grünen-Landtagsabgeordnete forderten wiederholt seinen Rücktritt als Rundfunkratsvorsitzender.

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Der Sprecher des Erzbistums München und Freising betonte am Montag, dass Wolf tatsächlich "alle seine Ämter im Bereich der Kirche ruhen lässt".

Grüne bekräftigen ihre Rücktrittsforderungen

Als Reaktion auf die Nachricht unserer Redaktion, dass Wolf auch sein Amt als Leiter des Katholischen Büro Bayern ruhen lässt, erklärte die religionspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Gabriele Triebel, am frühen Montagnachmittag: „Dass Prälat Wolf als einer der Hauptgenannten im WSW-Gutachten seine Ämter inklusive der Leitung des Katholischen Büros ruhen lassen will, ist zu wenig. Wenn er wirklich Verantwortung übernehmen will, dann muss Herr Wolf von all seinen Ämtern zurücktreten, und zwar sofort und dauerhaft.“

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