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Kirche: Sinnsuche ohne Kirche? Söder vor Katholikentag

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Sinnsuche ohne Kirche? Söder vor Katholikentag

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    Prominente Gäste waren kurz vor der Eröffnung des Katholikentags in der Würzburger Residenz zusammengekommen.
    Prominente Gäste waren kurz vor der Eröffnung des Katholikentags in der Würzburger Residenz zusammengekommen. Foto: Sven Hoppe/dpa

    Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht viele Menschen auf Sinnsuche – allerdings nicht unbedingt als Anhänger der großen christlichen Kirchen. Der Glaube sei nach wie vor sehr gefragt, die Suche nach Sinn sei aktuell. Eine aktive Mitgliedschaft stehe dagegen unter Bewährung, sagte er kurz vor dem Start des 104. Katholikentags in Würzburg. „Die Austrittszahlen zeigen es.“

    Jedes Jahr verlassen viele Mitglieder sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche in Deutschland. Dafür gebe es viele Gründe und das sei schon vielfach analysiert worden, sagte Söder.

    Die Laien müssten in der Kirche eine wichtige Stimme haben, gerade für ihre Zukunft, betonte er. Der Katholikentag wird vom obersten Laiengremium der katholischen Kirche, dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) verantwortet.

    Söder gehört der evangelischen Kirche an. Man habe seine „sehr gute Ökumene miteinander“, betonte er. „Das Bekenntnis zu Gott müsste uns mehr verbinden als die Dinge, die uns trennen.“

    Bis Sonntag werden in der unterfränkischen Stadt rund 60.000 Gäste erwartet.

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