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Kommentar: Der Digitalturbo für die Schulen ist alternativlos

Kommentar

Der Digitalturbo für die Schulen ist alternativlos

Sarah Ritschel
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    In Bayern soll mittelfristig jedes Kind ab der fünften Klasse ein digitales Endgerät bekommen.
    In Bayern soll mittelfristig jedes Kind ab der fünften Klasse ein digitales Endgerät bekommen. Foto: Soeren Stache, dpa

    Booster, Turbo, Initialzündung: In den Jahren der Pandemie gab es viele plastische Beschreibungen dazu, was Corona für die Digitalisierung an Schulen war. Wenn Bund und Länder jetzt nicht aufpassen, sich nur gegenseitig in die Pflicht nehmen, bleibt der "Digitalisierungszug" – noch so eine Metapher – im schlimmsten Fall mit Maschinenschaden kurz vor dem Ziel stehen. 

    Man kennt das von Zuhause: Wenn Tablets, Smartphones und PCs keine Updates bekommen und nicht regelmäßig gepflegt werden, sind sie nicht nur störungsanfällig, sondern eine Quelle ewigen Ärgers. Irgendwann stellt der Anbieter die Unterstützung dann ganz ein, die Geräte sind ohne jeden Nutzen. Das droht auch an Schulen, sollten sich Bund und Länder nicht übers Geld einigen können. Die Kommunen allein haben nicht genug Mittel, um Schulen digital up to date zu halten. 

    Bayern muss die Schulen im Notfall allein digitalisieren

    Bayern – das muss man ausdrücklich loben – hat zusätzlich zum Bundes-Digitalpakt selbst noch hunderte Millionen draufgelegt, um Endgeräte, digitale Lernplattformen, Bayern-Cloud und Dienst-Laptops zu finanzieren. Wenn der Bund abspringt, muss der Freistaat noch größer einsteigen. Sonst hatte die Pandemie nicht mal in Sachen Digitalisierung etwas Gutes.

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