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Kommentar: KI will früh gelernt sein

Kommentar

KI will früh gelernt sein

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    Die Grundschule Jettingen-Scheppach nimmt am Modellversuch KI@school teil. Dabei lernen Schülerinnen und Schüler den reflektierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Referendarin Eva Bayer steht mit Rat und Tat zur Seite.
    Die Grundschule Jettingen-Scheppach nimmt am Modellversuch KI@school teil. Dabei lernen Schülerinnen und Schüler den reflektierten Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI). Referendarin Eva Bayer steht mit Rat und Tat zur Seite. Foto: Matthias Kleber

    Programme, die Bilder zeichnen, Antworten liefern oder ganze Hausarbeiten schreiben, sind auf dem Markt und werden von den Schülern auch genutzt. Das lässt sich nicht umkehren. Dass Kinder den richtigen Umgang mit digitalen Medien lernen – und das am besten so früh wie möglich – ist in den Schulen daher das Gebot der Stunde.

    Genau das macht Projekte, wie das in Jettingen-Scheppach, so wichtig. Dort setzen sich Schülerinnen und Schüler bereits ab der ersten Klasse mit KI-generierten Inhalten auseinander, erkennen, wo sie Künstliche Intelligenz für sich nutzen können – und eben auch, wo die Grenzen sind. 

    Kinder und KI: Lehrkräfte und Eltern haben Schlüsselrolle inne

    Die Lehrkräfte nehmen dabei eine Schlüsselrolle ein. Sie sind es, die den Buben und Mädchen im Unterricht einen pädagogischen Kompass an die Hand geben, der sie durch das digitale Dickicht führt. So sollen sie beispielsweise erkennen: Welche Quellen sind vertrauenswürdig, wo haben sich Fehler eingeschlichen und was wurde vielleicht sogar manipuliert. Denn wer KI blind vertraut, der läuft Gefahr, Falsches für bare Münze zu nehmen.

    Allerdings sind es nicht allein Lehrerinnen und Lehrer, an denen sich die Jugendlichen orientieren – Eltern stehen mindestens genauso in der Verantwortung, ihre Zöglinge für den Umgang mit dem Internet zu sensibilisieren. Schließlich nutzen die Kinder Tablets, Handys und Co. meist auch zu Hause. Voraussetzung, dass dies gelingt, ist natürlich, dass Mama und Papa selbst offen sind für das Thema – und sich kritisch damit auseinandersetzen.

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