Ein 54-jähriger Lastwagenfahrer ist am Dienstagmorgen auf der A9 bei Neuburg ums Leben gekommen. Wie die Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt bestätigt, verunglückte der Mann gegen 8.45 Uhr. Auch bis zu rund zwei Stunden nach dem tragischen Unfall stockte der Verkehr in Richtung Nürnberg noch.
Die Umstände, wie und warum es zum folgenschweren Verkehrsunfall kam, sind Gegenstand von Ermittlungen. Weil sich die Bergung des Fahrzeugs schwierig gestaltete, dauerten die Arbeiten der Polizei weiter an.
A9: Lastwagen gerät auf Grünstreifen und kippt um
Für den Rückstau, der sich am Dienstagmorgen zeitweise auf mehr als fünf Kilometer summierte, war der Unfall des Mannes aus Thüringen am Morgen verantwortlich. Wie die Polizei mitteilt, sei der Mann ohne Einwirkung anderer Verkehrsteilnehmer in Bedrängnis geraten. Der Fahrer sei Zeugenaussagen nach kurz nach der Anschlussstelle Denkendorf immer weiter nach rechts abgedriftet, ehe der Lastwagen ganz von der Straße abkam.
Der mit Holz beladene Lkw hat demnach erst im Grünstreifen neben der Autobahn gestoppt. Zuvor war er samt Ladung auf die rechte Seite gekippt. Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, sei der Mann bereits gestorben gewesen, so die Polizei.
Tödlicher Lastwagenunfall hat Folgen für die Strecke nach München
Die Polizei kann weder ausschließen noch bestätigen, ob der Unfall zum Tod führte oder der Fahrer bereits vor dem Unfall etwa gesundheitliche Probleme hatte. Um den Unfall aufzunehmen, sowie das Fahrzeug zu bergen, war es laut Polizei nötig, den mittleren wie auch rechten Fahrstreifen zu sperren. Die eigentliche Bergung werde „voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen“, hatten die Beamten mitgeteilt.
Ebenfalls am Dienstagmorgen musste auf der A99 ein Helikopter landen, nachdem es ebenfalls zu einem Unfall gekommen war. Auch dort müssen laut Polizei die Hintergründe noch ermittelt werden, wie es zum Unfall kam.
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