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Mehrfach an Bahnhof München-Pasing entblößt: Exhibitionist wird durch Videoaufnahmen überführt

München

Mehrfach an Bahnhof entblößt: Exhibitionist wird durch Videoaufnahmen überführt

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    Ein Mann entblößte sich am Bahnhof Pasing in München mehrfach. Später konnte er anhand von Videoaufzeichnungen identifiziert werden.
    Ein Mann entblößte sich am Bahnhof Pasing in München mehrfach. Später konnte er anhand von Videoaufzeichnungen identifiziert werden. Foto: Roland Weihrauch, dpa (Symbolbild)

    Ein Mann entblößte sich am Sonntagabend, 12. April, mehrfach am Bahnhof München-Pasing. Das teilt die Bundespolizeiinspektion München mit. Gegen ihn wird nun wegen exhibitionistischer Handlungen ermittelt. Was war passiert?

    Wie die Bundespolizei mitteilt, hatte sich der zunächst unbekannte Mann am Bahnsteig der Gleise 3 und 4 gegen 18.50 Uhr mehrfach in Richtung des gegenüberliegenden Gleises entblößt, wo sich zu diesem Zeitpunkt viele Leute aufhielten. Ein 40-jähriger Mann, der den Vorfall beobachtet hatte, verständigte sofort die Polizei.

    Exhibitionist entblößt sich am Bahnhof in Pasing

    Der Tatverdächtige konnte zunächst jedoch nicht gefasst werden, da er in einen Regionalexpress der Linie RE70 Richtung Münchner Hauptbahnhof einstieg. Als der Zug wenige Minuten später an seinem Ziel ankam, konnten die Einsatzkräfte der Bundespolizei den Mann nicht mehr auffinden.

    Die Beamten gehen davon aus, dass der Exhibitionist den Zug bereits vor der Abfahrt in Pasing wieder verlassen hatte. Später gelang es der Bundespolizei aber doch noch, den Tatverdächtigen zu identifizieren. Dies gelang den Einsatzkräften durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen vom Pasinger Bahnhof.

    Bundespolizei ermittelt nun gegen den Tatverdächtigen

    In der Nacht auf Montag, 13. April, wurde der Mann gegen kurz vor 2 Uhr am Münchner Hauptbahnhof von Bundespolizisten angetroffen und kontrolliert. Dabei bestätigte sich, dass es sich um den gesuchten Tatverdächtigen handelte, wie es in der Mitteilung der Beamten heißt.

    Gegen den 41-Jährigen mit Wohnsitz in Altenstadt hat die Bundespolizei Ermittlungen wegen exhibitionistischer Handlungen aufgenommen. Ähnliche Fälle wie dieser ereignen sich in München immer wieder: Laut Sicherheitsreport 2025 der Münchner Polizei kam es in der bayerischen Landeshauptstadt im Jahr 2025 insgesamt zu 314 „exhibitionistischen Handlungen und Erregung öffentlichen Ärgernisses“.

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