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Mit Machete bedroht? Nachbarschaftsstreit in München eskaliert

München

Mit Machete bedroht? Nachbarschaftsstreit eskaliert und führt zu Großeinsatz an U-Bahnhof

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    Die Polizei nahm den Verdächtigen an einem Münchner U-Bahnhof fest und fesselte ihn.
    Die Polizei nahm den Verdächtigen an einem Münchner U-Bahnhof fest und fesselte ihn. Foto: Stefan Sauer, dpa (Symbolbild)

    Zu einem Großeinsatz der Polizei kam es am Dienstag, 26. Mai, im Münchner Bezirk Neuperlach. Ein Mann war laut eigenen Angaben von seinem Nachbar mit einer Machete bedroht worden, weshalb die Beamten mit einer Vielzahl von Einsatzkräften ausrückten.

    Nachbar greift nach Streit in München offenbar zu Machete

    Ein 37-Jähriger hatte am Nachmittag gegen 14.10 Uhr den Polizeinotruf verständigt, wie das Polizeipräsidium München berichtet. Dabei gab er an, dass es zunächst zu einem Streit und schließlich zu Handgreiflichkeiten zwischen ihm und seinem Nachbarn gekommen sei. Daraufhin habe ihn sein Nachbar mit einer Machete bedroht und sei damit auf die Straße gelaufen.

    Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus. Der 47-jährige Verdächtige konnte kurz darauf in der U-Bahn-Station „Therese-Giehse-Allee“ durch eine Kamera der Videoüberwachung ausfindig gemacht werden. Die Polizei verständigte die MVG, um die U-Bahnen vom Abfahren zu hindern.

    Mit gezogenen Schusswaffen: Polizei nimmt Mann an U-Bahn-Station fest

    Laut Polizei wurde eine Vielzahl von Einsatzkräften zum betroffenen U-Bahnhof geschickt. Der 47-jährige Beschuldigte nahm die Polizisten demnach wahr und kam selbstständig aus dem U-Bahn-Waggon auf den Bahnsteig. Die Beamten forderten ihn mit gezogener Schusswaffe dazu auf, sich auf den Boden zu legen – er kam der Aufforderung nach und wurde von den Polizisten gefesselt und durchsucht.

    Eine Machete fanden die Beamten laut Polizeiangaben dabei nicht. Der 47-Jährige wurde zu einer nahegelegenen Polizeidienststelle gebracht und nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Das Kommissariat 26, das sich unter anderem mit Körperverletzungsdelikten, Bedrohung und Waffenrecht beschäftigt, hat die Ermittlungen zum Tathergang übernommen.

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