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München: 500 Passagiere sitzen im Flugzeug wegen Schneefall fest

München

500 Passagiere sitzen nachts im Flugzeug fest – Lufthansa äußert sich

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    Wegen der starken Schneefälle war der Flugbetrieb am Flughafen in München gestört.
    Wegen der starken Schneefälle war der Flugbetrieb am Flughafen in München gestört. Foto: Peter Kneffel, dpa (Archivbild)

    Eine ganze Nacht bei starkem Schneefall im Flugzeug festsitzen? Das klingt wohl nicht nach einem guten Urlaubsstart. Für 500 Passagiere war das aber in der Nacht zum Freitag am Münchner Flughafen Realität. Viele Flüge mussten nachts gestrichen werden, nachdem alle Passagiere an Bord und die Flugzeuge startbereit waren.

    Schneefall legt Münchner Flughafen lahm

    Wegen fehlender Busse und Parkmöglichkeiten am Terminal konnten die Fluggäste nach Angaben des Münchner Flughafens nicht mehr dorthin zurückkehren – und mussten zwangsläufig in den Flugzeugen ausharren. Wie am Freitag berichtet, musste der Flughafen München in der Nacht 100 Flüge streichen, nachdem starke Schneefälle am Donnerstag den gesamten Tag über für Verspätungen und Ausfälle gesorgt hatten.

    Am Abend hätten einige Flüge Sondergenehmigungen erhalten, um auch noch nach Mitternacht bis 1.00 Uhr starten zu können, denn in München gilt zwischen 0.00 und 5.00 Uhr normalerweise ein Nachtflugverbot. Wegen des Schnees hätten bereits abgefertigte und startbereite Flüge aber dann doch keine Starterlaubnis bekommen, berichtete ein Lufthansa-Sprecher der Deutschen Presseagentur (dpa).

    Fluggäste harren bis zum Morgen in Flugzeugen aus

    Flugpassagiere und Besatzungen konnten die Flugzeuge nicht mehr verlassen und mussten die Nacht im Flugzeug auf dem Vorfeld verbringen. Betroffen waren nach Angaben der Lufthansa neben drei Lufthansa-Flügen nach Singapur, Kopenhagen und Danzig auch zwei Air-Dolomiti-Flüge nach Graz und Venedig. Erst am frühen Morgen fuhren nach Angaben des Lufthansa-Sprechers wieder Busse, die die Passagiere abholten.

    Warum keine Busse vorhanden waren, die die Passagiere zum Terminal bringen konnten, konnte der Sprecher der Lufthansa nicht sagen. Für die Organisation der Busse sei der Flughafen zuständig. Dieser war für weitere Nachfragen zu dem Vorfall zunächst am Sonntag nicht zu erreichen. „Wir bedauern die damit entstandenen Unannehmlichkeiten sehr“, teilte ein Sprecher des Flughafens München lediglich mit. Laut einem Bericht des dänischen Mediums ekstrabladet soll ein Passagier berichtet haben, dass es lediglich Wasserflaschen an Bord gab. Erst am Morgen soll es dann für die Fluggäste weitergegangen sein. (dpa, mield)

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