In München lief am Dienstagnachmittag ein größerer Polizeieinsatz am U-Bahnhof Königsplatz. Wie eine Sprecherin der Polizei gegenüber unserer Redaktion mitteilte, ging gegen 14.20 Uhr ein Notruf ein. Demnach wurde ein junger Mann mit einer Pistole gesichtet. Der 18-Jährige hatte seinen Rucksack in der U-Bahn vor sich abgestellt und mit der Schreckschusspistole darin hantiert. Dabei entstand laut der Polizei ein bedrohlicher Eindruck. Ein 24-jähriger Fahrgast habe den Mann dann überwältigt und festgehalten, während ein uniformierter Bundeswehrsoldat, der ebenfalls mit der U-Bahn fuhr, die Pistole an sich nahm. Wie die Polizei mitteilt, trafen die ersten Polizisten ein, als der Soldat mit der Pistole den Zug verließ. Er habe umsichtig reagiert und seine Hände und die Pistole nach oben gehalten und so signalisiert, dass die Situation unter Kontrolle war.
Die Pistole wurde sichergestellt und der 18-Jährige wurde auf eine Polizeidienststelle gebracht. Gegen ihn werde nun wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt, da er nicht im Besitz des erforderlichen kleinen Waffenscheins für die Schreckschusspistole sei. Am Nachmittag liefen die Ermittlungen und Zeugenvernehmungen. Der U-Bahn-Betrieb war kurzzeitig eingeschränkt.
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