Ein Vorfall am Israelischen Generalkonsulat in München sorgte am Samstag, 7. März, für Aufregung. Gegen 11.20 Uhr bemerkten Beamte des Objektschutzes, dass ein Mann Gegenstände auf das Gebäude warf – die stellten sich als Steine heraus.
Mann wirft Steine auf Generalkonsulat von Israel: Bereich für eine Stunde gesperrt
Der 24-jährige Mann aus Fürstenfeldbruck wurde vor Ort festgenommen. Da er zudem einen Rucksack am Gebäude zurückließ und unklar war, ob sich darin gefährliche Gegenstände befinden könnten, sperrten Einsatzkräfte den Karolinenplatz großräumig ab. Hinzugerufene Experten der Polizeiinspektion Sonderdienste untersuchten den Rucksack gemeinsam mit der Sprengstoffgruppe des LKA, nachdem der abgesperrte Bereich frei von Personen war.
Nach rund einer Stunde konnte Entwarnung gegeben werden, der Inhalt stellte sich laut Polizei als ungefährlich heraus. Sämtliche Absperrmaßnahmen wurden aufgehoben.
Während des Einsatzes war der Trambahnverkehr am Karolinenplatz unterbrochen.
Nach Steinwurf auf Israelisches Generalkonsulat: Mann in Krankenhaus eingeliefert
Der Mann wurde wegen Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt und wegen „akuter Eigen- und Fremdgefährdung“ in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte. Die weiteren Ermittlungen laufen.
Tags zuvor war es im Münchner Norden zu einem Polizeieinsatz gekommen, nachdem ein 19-Jähriger einem 46-Jährigen mit einem Messer in den Arm stach.
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