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Nach Skandal in JVA Gablingen: Bayern verschärft Kontrollen in Gefängnissen

Augsburg-Gablingen

Ein Jahr nach dem JVA-Skandal: Stand der Ermittlungen, strengere Kontrollen und offene Fragen

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    In der JVA Augsburg-Gablingen sollen Häftlinge misshandelt worden sein.
    In der JVA Augsburg-Gablingen sollen Häftlinge misshandelt worden sein. Foto: Marcus Merk

    Seit einem Jahr ist die Welt des Gefängnisses Augsburg-Gablingen eine andere. Im Oktober 2024 rückten Beamte der Kripo zu einer Razzia an. Sie hatten dabei nicht die Gefangenen im Visier, nicht mögliche Drogengeschäfte, was in Justizanstalten zuweilen vorkommt. Die Polizisten beschlagnahmten dieses Mal Handys und Unterlagen von Wärtern und Bediensteten in Gablingen. Die Ermittlungen werden unter anderem wegen möglicher Misshandlungen von Insassen geführt und richten sich seither gegen inzwischen mindestens 18 Verdächtige. Unter ihnen: die frühere Knastchefin Zoraida Maldonado de Landauer und ihre damalige Stellvertreterin, die Juristin Susanne B., die nach Recherchen unserer Redaktion so etwas wie die Hauptverdächtige im Komplex ist. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Fall.

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