Nach einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Oberbayern ist ein Mann am Sonntagabend tot geborgen worden. Der Brand sei nach ersten Erkenntnissen in einer Dachgeschosswohnung in Germering (Landkreis Fürstenfeldbruck) ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Alle weiteren Bewohner, die sich zur Zeit des Brandes im Gebäude aufhielten, konnten den Angaben zufolge das Haus unverletzt verlassen. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 100.000 Euro.
Am Dienstagvormittag untersuchten Brandermittler der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck zusammen mit einem Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamts nochmals abschließend den Brandort. Bereits am Vortag wurden dort Reste von Brandbeschleuniger und zwei Brandherde festgestellt, sodass nun im Gesamtergebnis „zweifelsfrei von einer vorsätzlichen Brandlegung ausgegangen werden muss“, informiert das Polizeipräsidium Oberbayern Nord.
Die auf Anordnung der Staatsanwaltschaft München II durchgeführte Obduktion ergab, dass der aufgefundene Tote infolge des Brandes durch Hitzeeinwirkung verstarb und zweifelsfrei als der 59-jährige Bewohner identifiziert werden konnte. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Verstorbene den Brand selbst herbeiführte. (AZ)
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