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Oberfranken: Dutzende Schwäne an Vogelgrippe verendet

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Fast 50 tote Schwäne aus See in Oberfranken geborgen

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    Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bargen die Kadaver aus dem See.
    Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bargen die Kadaver aus dem See. Foto: Landratsamt Lichtenfels

    Seit einigen Tagen trieben fast 50 Schwäne in der Mitte eines Sees in Michelau im oberfränkischen Landkreis Lichtenfels. Nun bargen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr die toten Tiere. Das Landratsamt Lichtenfels hat einen Verdacht.

    Landratsamt Lichtenfels warnt vor Vogelgrippe am See

    Bereits in der vergangenen Woche gab das Friedrich-Löffler-Institut bekannt, dass bei einem untersuchten Schwan das H5N1-Virus nachgewiesen wurde – die sogenannte Vogelgrippe. Ob auch die anderen Höckerschwäne im Badesee „Rudufer“ in Michelau daran verendeten, wird aktuell untersucht. Insgesamt 43 Tiere holten die Einsatzkräfte am Samstag aus dem Wasser, wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtet.

    Die Tierkadaver werden nun auf das H5N1-Virus untersucht.
    Die Tierkadaver werden nun auf das H5N1-Virus untersucht. Foto: Landratsamt Lichtenfels

    Mit der Aktion soll nicht nur überprüft werden, ob die Tiere tatsächlich an Vogelgrippe starben, auch die mögliche Übertragung von Krankheiten soll so eingeschränkt werden. Beispielsweise durch Tiere, die Aas fressen. Eine frühere Bergung der Schwäne war aufgrund der vereisten Wasseroberfläche zuvor nicht möglich. Die Eisdecke sei zu dünn gewesen, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu garantieren. Aufgrund der milden Temperaturen war diese nun getaut.

    Seit Herbst vermehrt Fälle von Vogelgrippe in Bayern

    In Deutschland breitet sich das H5N1-Virus Herbst 2025 rasant aus. Schon mehrfach wurden auch Fälle in Bayern bekannt – auch der Augsburger Zoo musste wegen einer erkrankten Gans im Dezember unter anderem das Tropenhaus schließen. Vor allem im Winter sind die Tiere durch fehlendes Futter geschwächt und so anfälliger für Krankheiten. Obwohl die Fälle zuletzt weniger wurden, ist laut dem Landratsamt noch längst keine Rede von einer Entspannung der Lage.

    Die Behörde weist zudem darauf hin, dass Spaziergänger tote Tiere im Uferbereich nicht anfassen und unbedingt Abstand halten sollen. Von der Vogelgrippe gehe ein großes Ansteckungs- und Übertragungsrisiko aus. Hundehalterinnen und -halter sollten ihre Tiere in Wassernähe an der Leine führen, um einen Kontakt mit Kadavern zu vermeiden.

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