Für bis zu 2500 aktuelle oder einstige Patienten der Augsburger Uniklinik besteht Anlass zur Sorge – wenn es nach Manuel Atug geht, sogar noch mehr. „Sie müssen ab jetzt immer mit der Unsicherheit und Angst leben, dass intimste Informationen irgendwann veröffentlicht werden“, sagt der Sprecher der AG Kritis, einem Expertengremium für kritische Infrastruktur. Anlass ist die kürzlich bekannt gewordene Cyberattacke auf Unimed, einem IT-Dienstleister für Krankenhäuser, mit dem auch die Uniklinik zusammenarbeitet. Zehntausende hochsensible Daten von Patientinnen und Patienten aus ganz Deutschland liegen jetzt in den Händen von Kriminellen. Ein Fall, der für Betroffene gravierende Folgen haben kann – und einer perfiden Logik folgt.
Augsburg
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