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Schwerer Unfall gestern (18.4.2025) auf B31 bei Lindau: Sechs Verletzte, Jugendliche muss reanimiert werden

Lindau

Schwerer Unfall bei Lindau: Jugendliche musste reanimiert werden, sechs Verletzte

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    Ein Auto ist auf der B31 in den Gegenverkehr geraten und frontal gegen ein anderes Auto gestoßen.
    Ein Auto ist auf der B31 in den Gegenverkehr geraten und frontal gegen ein anderes Auto gestoßen. Foto: Christian Flemming

    Auf der B31 bei Lindau kam es gestern am Karfreitag (18.4.2025) zu einem schweren Unfall. Zahlreiche Rettungskräfte rückten zur Unfallstelle zwischen der Anschlussstelle Sigmarszell und der Abfahrt Weißensberg aus. Auch drei Hubschrauber waren im Einsatz.

    Unfall auf der B31 bei Lindau-Weißensberg: Jugendliche muss wiederbelebt werden

    Zu der Unfallursache teilte die Polizei am späten Karfreitagabend mit: Aus bislang unbekannter Ursache sei ein Österreicher (32) mit seinem Auto nach links von der Fahrbahn abgekommen. Auf der Gegenspur prallte der Wagen „frontal und ungebremst“ mit einem mit fünf Personen voll besetzten Auto zusammen.

    In diesem Auto saß eine Familie aus Konstanz. Laut Polizei waren die Insassen auf der Rückbank nicht angeschnallt, weshalb sie durch den heftigen Aufprall teilweise schwerste Verletzungen davontrugen.

    Eine 15-Jährige musste laut Polizei reanimiert und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. 

    Sechs Verletzte bei schwerem Unfall auf der B31 bei Lindau

    Unfall mit vier Fahrzeugen auf der B31 bei Lindau am Karfreitag.
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    Am Karfreitag kam es auf der B31 bei Lindau zu einem schweren Unfall. Sechs Menschen wurden verletzt - eine Jugendliche musste reanimiert werden.

    Reporter vor Ort berichteten, dass eine Person in einem Auto eingeklemmt gewesen sei und durch die Feuerwehr befreit werden musste. Die Polizei spricht von einer „teilweise komplizierten Bergung der Verunfallten“.

    Alle am Unfall beteiligten Insassen wurden in umliegende Krankenhäuser, teilweise auch nach Österreich, gebracht. Der Gesamtschaden an den Fahrzeugen wird auf rund 80.000 Euro geschätzt.

    Die Polizei hat auf Weisung der Staatsanwaltschaft Kempten einen Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.

    B31 bei Sigmarszell nach Unfall gestern stundenlang gesperrt

    Die B31 war zwischen Rehlings und Sigmarszell für vier Stunden komplett gesperrt. Erst am frühen Abend rollte der Verkehr wieder über die Bundesstraße bei Lindau.

    An dem Unfall war eine Vielzahl an Einsatzkräften, auch aus dem benachbarten Ausland, beteiligt. Dazu zählten laut Polizeimeldung

    • fünf Streifenwagen der Polizei Lindau,
    • Grenzpolizei Lindau,
    • Polizei Lindenberg,
    • eine Polizeistreife aus Friedrichshafen,
    • 1 Beamter der Motorradstaffel der Bundespolizei,
    • 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Lindau-Stadt, Lindau-Land und Weißensberg
    • sieben Rettungswagen, einer davon aus Österreich,
    • zwei leitende Notärzte und ein weiterer Notarzt ebenfalls aus Österreich,
    • drei Rettungshubschrauber aus Deutschland und der Schweiz.
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