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Stammstrecke München muss länger gesperrt werden: Das müssen Fahrgäste wissen

S-Bahn München

Münchner Stammstrecke muss länger gesperrt werden: Das kommt auf Pendler zu

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    Auf der Münchner Stammstrecke verzögern sich Bauarbeiten.
    Auf der Münchner Stammstrecke verzögern sich Bauarbeiten. Foto: Sven Hoppe, dpa

    Die Pendlerinnen und Pendler, die auf die Münchner Stammstrecke angewiesen sind, sind bereits leidgeprüft. Ende Mai wird ihre Geduld ein weiteres Mal auf die Probe gestellt. Wie die Deutsche Bahn am Mittwoch mitteilt, muss die Stammstrecke auf einem Abschnitt länger gesperrt bleiben, da „unerwartete Hindernisse im Baufeld aufgetreten“ seien. Was bedeutet das für Fahrgäste?

    Stammstrecke München bis Freitag (29. Mai) gesperrt

    Ursprünglich war geplant, dass die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Pasing und Donnersbergerbrücke bis Donnerstag, 4.40 Uhr, gesperrt bleiben muss. Doch aus der pünktlichen Wiederinbetriebnahme wird nichts. Die Sperrung muss laut Bahn bis Freitag, 29. Mai, verlängert werden.

    Grund ist laut der Bahn, dass im Zuge der Bauarbeiten „fünf Betonfundamente unterhalb der Geländeoberfläche“ gefunden worden seien – zwei von ihnen direkt unter der Trasse. „Um die weiteren Bauarbeiten sicher fortsetzen und die neue Infrastruktur zuverlässig herstellen zu können, sind deshalb zusätzliche Arbeiten notwendig“, heißt es von der DB.

    S-Bahn München: SEV wird verlängert

    Für die betroffenen Fahrgäste und Pendler bedeutet das, dass der Schienenersatzverkehr (SEV) auf der Strecke ebenfalls verlängert wird – zwischen Pasing und der Münchner Hackerbrücke. Zudem soll laut DB mehr Personal vor Ort eingesetzt werden, das die Sicherheit gewährleistet und Reisende lenken soll. Auch am Hauptbahnhof soll das der Fall sein, da es dort in den vergangenen Tagen teils zu Chaos mit Reisenden gekommen war. Zwischen Pasing und dem Hauptbahnhof können Passagiere zudem den Fernverkehr nutzen.

    Die DB Infrago, die für die Schieneninfrastruktur der Bahn zuständig ist, arbeite mit Hochdruck daran, die Bauarbeiten in dem Bereich abzuschließen, so die DB. Der Verkehr soll am Abend des 29. Mai schließlich wieder aufgenommen werden.

    Für die Fahrgäste ist die Nachricht insofern doppelt ärgerlich, weil mit dem Ersatzverkehr nur „stark reduzierte Fahrmöglichkeiten“ bestehen, wie die Bahn selbst mitteilt. Diese bittet Passagiere deshalb, von vermeidbaren Fahrten abzusehen und die Hauptverkehrszeiten zu meiden.

    Stammstrecke länger gesperrt: Das sind die bleibenden Reisemöglichkeiten

    Folgende Änderungen ergeben sich zudem durch die verlängerten Bauarbeiten: Bis Donnerstag, 4.40 Uhr, fahren die S-Bahnen noch nach dem geltenden Baufahrplan. Dieser kann auf der Baustellenseite der S-Bahn München hier aufgerufen werden.

    • Danach – ab Donnerstag, 28. Mai, 4.40 Uhr – fährt auf der Stammstrecke jedoch nur noch die kombinierte Linie S5/S7 zwischen der Donnersbergerbrücke und dem Ostbahnhof.
    • Zwischen Pasing und Hauptbahnhof können Reisende auch Regionalzüge nutzen sowie die Linie S4, bis Freitagmittag zudem auch die Fernverkehrszüge. Das geht laut DB auch mit MVV- und Nahverkehrstickets.
    • Zwischen Pasing und der Hackerbrücke fahren Ersatzbusse mit Anschluss zur S5/S7 und zu mehreren Straßenbahn-Linien.
    • Die S-Bahn-Linie S8 wird umgeleitet – sie verkehrt zwischen Pasing und Ostbahnhof ohne Halt über den Südring.

    Betroffen sind alle Linien, die normalerweise auf der Stammstrecke verkehren – also die S1, S2, S3, S4, S5, S6 und S8. Einzelheiten zu den Ausfällen und geänderten Fahrplänen gibt es auf der Seite der Bahn. Auch im Juni kommt es auf der Stammstrecke zu zahlreichen Einschränkungen.

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