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Sturmtief „Elli“: Diese Unwetterwarnungen gelten heute (11.01) in Bayern

Sturmtief

DWD warnt in Bayern vor Sturmböen – nach „Elli“ kommen am Wochenende zweistellige Minustemperaturen

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    Gefrierender Regen könnte nicht nur Straßen, sondern auch Fußwege in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln.
    Gefrierender Regen könnte nicht nur Straßen, sondern auch Fußwege in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

    Das Sturmtief „Elli“ sorgte in ganz Deutschland für Chaos. Einige Bundesländer ließen die Schule ausfallen und wappneten sich für orkanartige Sturmböen, massiven Schneefall und eisglatte Straßen. Auch Bayern blieb davon nicht verschont, kam im Gegensatz zu anderen Regionen allerdings verhältnismäßig glimpflich davon. Allerdings erwarten den Freistaat am Sonntag nochmals eisige Temperaturen. Die Lage am letzten Tag der Woche in der Übersicht:

    Sturmtief „Elli“: Sturmböen im Südosten Bayerns

    Nach den Unwetterwarnungen am Freitag vor allem für den Osten Bayerns, geht es am Wochenende etwas ruhiger zu. Dennoch bleibt es in drei Landkreisen stürmisch. Der DWD spricht eine Unwetterwarnung der Stufe 2 aus, welche bis zum Mittag anhält. Was die verschiedenen Warnstufen des DWD bedeuten, erfahren Sie hier.

    Konkret bedeutet das: Ab einer Höhe von 1500 Metern stürmen Böen mit Geschwindigkeiten zwischen 70 und 80 Kilometern pro Stunde durch die betroffenen Regionen. Auf freiliegenden Flächen erreichen die Böen eine Geschwindigkeit von bis zu 95 km/h. Orkanartige Winde erwarten die Menschen auf hohen Gipfeln im Westen der Alpen. In freien Lagen weht es dort mit Geschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde.

    In diesen Landkreisen warnt der DWD vor Sturmböen (Warnstufe 2):

    • Kreis und Stadt Rosenheim
    • Kreis Traunstein
    • Kreis Berchtesgadener Land

    Nur noch wenig Neuschnee am Sonntag

    Während es in einigen Regionen Bayerns am gestrigen Samstag noch ordentlich Neuschnee gab, ist am Sonntag vor allem der Süden von Schneefall betroffen. Die Warnungen des DWD vor Schneefall gelten allerdings lediglich bis in den Morgen hinein. Den restlichen Tag werden Schneeflocken nur noch selten zur Herausforderung.

    Vor allem für Landkreise im Allgäu gilt dabei eine Schneewarnung der Stufe zwei. Seit Freitag bis Sonntagmorgen könnten dort zwischen 20 und 30 Zentimeter Schnee gefallen sein. In Staulagen waren sogar bis zu 50 Zentimeter Neuschnee möglich. Die anderen Landkreise waren hingegen von weniger Schnee betroffen. Dort spricht der DWD aktuell lediglich eine Warnung der Stufe 1 aus.

    Schneewarnung Stufe 2:

    • Kreis Lindau (Bodensee)
    • Kreis Oberallgäu
    • Kreis Ostallgäu
    • Stadt Kempten (Allgäu)
    • Kreis Weilheim-Schongau

    Schneewarnung Stufe 1:

    • Kreis Dillingen a.d. Donau
    • Kreis Neu-Ulm
    • Kreis Günzburg
    • Kreis und Stadt Augsburg
    • Kreis Aichach-Friedberg
    • Stadt Memmingen
    • Kreis Unterallgäu
    • Stadt Kaufbeuren
    • Kreis Landsberg am Lech
    • Kreis Fürstenfeldbruck
    • Kreis Starnberg
    • Kreis Garmisch-Partenkirchen
    • Kreis und Stadt München
    • Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen
    • Kreis Ebersberg
    • Kreis Miesbach
    • Kreis und Stadt Rosenheim
    • Kreis Mühldorf a. Inn
    • Kreis Altötting
    • Kreis Traunstein
    • Kreis Berchtesgadener Land

    Vorsicht Glättegefahr: Gefrierende Nässe macht Straßen zur Rutschpartie

    Besonders gefährlich wird es am Sonntagmorgen durch markante Glätte. Der DWD spricht in weiten Teilen Frankens eine Warnung der Stufe 2 aus. Für den Großteil des Freistaates wird es ebenfalls gefährlich auf den Straßen. Einzig das Allgäu und einige weitere Landkreise Schwabens bleiben von den glatten Verhältnissen verschont.

    Glättewarnung Stufe 2:

    • Kreis Miltenberg
    • Kreis und Stadt Aschaffenburg
    • Kreis Main-Spessart
    • Kreis Bad Kissingen
    • Kreis und Stadt Schweinfurt
    • Kreis Haßberge
    • Kreis und Stadt Würzburg
    • Kreis Kitzingen
    • Kreis und Stadt Bamberg
    • Kreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim
    • Kreis Erlangen-Höchstadt
    • Stadt Erlangen
    • Kreis Forchheim
    • Kreis und Stadt Bayreuth
    • Kreis und Stadt Ansbach
    • Kreis und Stadt Fürth
    • Stadt Nürnberg
    • Kreis Nürnberger Land
    • Stadt Schwabach
    • Kreis Roth
    • Kreis Neumarkt i.d. Oberpfalz
    • Kreis Weißenburg-Gunzenhausen
    • Kreis Donau-Ries

    Nach „Elli“ wird es wieder kalt: Das kommt auf Bayern am Ende der Woche zu

    Vor allem am Morgen warnt der DWD zudem in ganz Bayern vor Frost. In der nördlichen Hälfte tritt sogar strenger Frost auf. Dies liegt an Temperaturen zwischen minus 13 und minus acht Grad. Im Laufe des Tages hebt der DWD diese Warnung aber wieder auf.

    Kalt bleibt es den Tag über trotzdem. Die Temperaturen klettern nicht über den Gefrierpunkt und bewegen sich zwischen minus sieben und null Grad. Noch kälter wird es in der Nacht zum Montag. Zwischen Wolken und erneut leichtem Schneefall werden es in Bayern zwischen minus 15 und minus fünf Grad, im Bayerwald hingegen sogar bis zu minus 17 Grad.

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