Der Wintereinbruch in Bayern kam plötzlich – und heftig. War es in den vergangenen Tagen bereits frostig, ist keine Besserung in Sicht. Im Gegenteil: Den Freistaat erreichen in dieser Woche Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Besonders in den Nächten sollte man sich dick einpacken.
Mit den eisigen Temperaturen gingen bereits in den vergangenen Tagen auch Glätte und teils Sturmböen einher. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte zuletzt vor markantem Unwetter. Auch am Dreikönigstag, 6. Januar, warnt der DWD wieder vor den winterlichen Extremen. Vor allem in der nördlichen Hälfte des Freistaates wird es bis zum Nachmittag glatt auf den Straßen. Außer in Unterfranken und dem nördlichen Mittelfranken tritt bis zum Vormittag strenger Frost auf.
Temperatursturz in der Nacht: Wo es bis zu minus 17 Grad kalt wird
Der Temperatursturz kommt in der Nacht: Der DWD kündigt einen Rückgang auf Werte zwischen minus sechs und minus 13 Grad an; in Alpennähe hingegen soll es bis zu minus 17 Grad kalt werden. Gebietsweise warnt der Wetterdienst vor Glätte, dazu kommt in einigen Regionen in Bayern auch geringer Schneefall.
Doch auch tagsüber bleibt es am Dreikönigstag mit Temperaturen zwischen minus sieben und minus einem Grad kalt. Aus Richtung der Alpen breitet sich im Süden Bayerns die Sonne aus. Den Tag über wandern die Strahlen bis in den Oberpfälzer und den Bayerischen Wald. Im Norden bleibt es hingegen bewölkt. Ein Pluspunkt: Dort könnte es am Dienstag noch einige wenige Schneeflocken geben. Bevor die Schulferien in Bayern dann offiziell enden, können Kinder also noch einen kleinen Schneemann bauen.
Eisig wird es im Alpenvorland: So wird das Wetter in den folgenden Tagen
Der Mittwoch beginnt in Bayern zwar bewölkt, doch die Wolkendecke lockert sich im Laufe des Tages auf. Von Südwesten aus setzt sich die Sonne mehr und mehr durch. Einzig in Ostbayern bleibt es wohl den gesamten Tag über stark bewölkt. Gegen Ende des Tages kehren die Wolken aber auch in die anderen Regionen des Freistaates zurück. In Unterfranken können sich die Menschen dann wieder über ein paar Schneeflocken freuen. Die Temperaturen liegen zwischen minus sechs und minus einem Grad.
In der Nacht zum Donnerstag bleibt es weiter winterlich. Wolken bedecken erneut den Himmel über Bayern und bringen noch leichten Schneefall mit sich. Deshalb ist Vorsicht geboten: Wer draußen unterwegs ist, sollte auf glatte Straßen vorbereitet sein. Am kältesten wird es nachts erneut an den Alpen und im Bayerischen Wald. Dort dominieren Temperaturen zwischen minus sieben und minus 16 Grad.
Erste Plusgrade am Donnerstag: Schneefall wird zu Regen
Freundlicher wird es am Donnerstag noch nicht. Die Wolken halten sich am bayerischen Himmel und bringen weiter etwas Schnee in den Freistaat. Dennoch steigen die Temperaturen am Tag leicht an. Statt Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt erreicht das Thermometer Werte zwischen minus drei und plus zwei Grad.
Beim Tagesübergang zum Freitag warnt der DWD vor Glätte. Zwar beginnt die Nacht mit leichtem bis mäßigem Schneefall. Jedoch gehen die Schneeflocken im Laufe der Nacht wegen höherer Temperaturen zwischen minus sechs und plus einem Grad in Regen über. Dabei kann Glatteis einstehen. Autofahrer sollten besonders auf die Wetterverhältnisse achten.
Ende der Woche: Plusgrade und schwere Sturmböen am Tag
Zu solchen Verhältnissen wird es in Bayern auch am Freitag kommen. Zum Start in den Tag begrüßt die Menschen im Osten nochmals Schnee. Dieser geht später aber – auch in der Nacht zuvor – in Regen über. Schuld sind die Plusgrade: In Bayern sind am Freitag zwischen einem Grad in den östlichen Mittelgebirgen und sieben Grad im Alpenvorland möglich.
Im Laufe des Tages wird es dann ungemütlich. Der DWD geht davon aus, dass sich starke bis stürmische Böen in Bayern ausbreiten. Im Westen des Freistaates sollten sich Menschen zum Beginn des Wochenendes auf Sturmböen gefasst machen. Gefährlich wird es vor allem in den Bergen. Dort spricht der DWD davon, dass „schwere Sturmböen“ auftreten können.
In der Nacht tritt weiter Niederschlag auf. Dieser beginnt als Regen, später mischt sich Schnee dazu. Außerdem bleibt es in einigen Teilen Bayerns stürmisch. Die Tiefstwerte liegen dann zwischen minus fünf und plus einem Grad. Zudem warnt der DWD vor Glätte.
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