Auf der A9 in Fahrtrichtung Nürnberg hat sich am Mittwochnachmittag (18. Februar) ein Unfall ereignet. Autofahrerinnen und Autofahrer standen stundenlang vor Ingolstadt im Stau.
Unfall auf A9 nahe Ingolstadt: Fahrbahn teilweise gesperrt
Der Stau bestand zwischen den Anschlussstellen Lenting und Denkendorf, er erstreckte sich zwischendurch beinahe über den gesamten Baustellenbereich auf einer Länge von 15 Kilometern. Etwa zwei Kilometer vor Denkendorf ereignete sich der Unfall.
Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei fuhr ein Sattelzug um 14 Uhr auf der rechten Spur, als ein Kleinbus aus bislang unbekannten Gründen von der mittleren Spur abkam und mit dem Heck des Sattelzuges kollidierte. Der Wagen wurde dabei unter dem Lkw eingeklemmt.
Der 59-jährige Autofahrer aus Meinungen in Thüringen verletzte sich dabei schwer, seine 55-jährige Ehefrau verletzte sich lebensgefährlich. Die Insassen konnten im Zuge der Bergungsmaßnahmen aus ihrem eingeklemmten Wagen befreit werden. Rettungskräfte brachten sowohl die Autoinsassen als auch den Lastwagenfahrer in umliegende Krankenhäuser. Der 55-jährige Lkw-Fahrer aus dem Bereich Darmstadt wurde leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von rund 50.000 Euro.
Polizei: Bergungsarbeiten nach Crash auf A9 dauern bis in den Abend
Die Aufräumarbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Aktuell leiten die Einsatzkräfte den Verkehr auf einer Fahrspur an der Unfallstelle vorbei. Autofahrerinnen und Autofahrer mussten zwischenzeitlich mit Verzögerungen bis über drei Stunden rechnen.
Aufgrund der noch unklaren Unfallursache benötigt die Polizei Zeugen, die das Unfallgeschehen beobachtet haben und Hinweise zum Hergang geben können. Diese können bei der Verkehrspolizei Ingolstadt unter der Telefonnummer 0841/9343-4410 gemeldet werden.
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