Der Fahrer des Pkws, der am Mittwoch, 31. Dezember, in einen Lkw auf der A8 gecrasht ist, ist am Nachmittag im Krankenhaus gestorben. Das hat die Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck mit Verweis auf das Klinikum Ingolstadt mitgeteilt. Wie die Polizei schon zuvor mitgeteilt hatte, hatte der 33-Jährige um ca. 11.20 Uhr während der Fahrt auf dem linken Streifen einen epileptischen Anfall erlitten. Er war währenddessen auf der A8 in Richtung Stuttgart zwischen Dachau und Sulzemoos unterwegs gewesen. Sowohl er als auch seine 31-jährige Beifahrerin schafften es nicht, weiterzusteuern und rammten in der Folge das Heck eines Lkws auf der rechten Spur.
Unfall auf der A8: Pkw überschlägt sich
Nach dem Crash mit dem Lkw überschlug sich das Auto und kam auf dem Dach liegend zwischen dem rechten und mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht. Wie die Polizei mit Verweis auf behandelnde Ärzte mitteilte, erfolgten eine Reanimation und eine Not-OP. Dennoch starb er im Krankenhaus. Seine Beifahrerin erlitt mittelschwere Verletzungen, sie wurde von einem Notarzt ins Krankenhaus gebracht.
Wie die Polizei schildert, musste der Pkw mit einem Kran geborgen werden. Es waren zudem die Feuerwehren Geiselbullach und Feldgeding im Einsatz. Den Schaden, der an den beiden Fahrzeugen und auf der Fahrbahn entstand, schätzen die Behörden auf 350.000 Euro.
Nach dem Unfall: Fahrbahnsperrung und kilometerlanger Stau auf der A8
Um die Landung des Rettungshubschraubers zu ermöglichen, musste die Autobahn nach dem Unfall in Richtung Stuttgart zeitweise komplett gesperrt werden. Schon vor 14 Uhr konnte der linke Fahrstreifen wieder freigegeben werden, gegen 15.30 Uhr dann die komplette Autobahn. Zwischenzeitlich hatte sich ein Stau von über 5 Kilometern gebildet, am späten Nachmittag lief der Verkehr wieder wie gewohnt.
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