Zwei junge Männer sind bei einem Autounfall im Münchner Ortsteil Neuperlach verletzt worden. Der 18-jährige Beifahrer wurde aus dem Auto geschleudert. Vor Ort erschwerten Gaffer zusätzlich die Arbeit der Polizeibeamten. Eine Frau musste laut Mitteilung sogar zu Boden gebracht werden.
Jaguar kracht in Neuperlach gegen Baum und verletzt zwei Männer
Der Unfall ereignete sich am Mittwochabend, 8. April, gegen 22 Uhr in der Quiddestraße. Ein 22-Jähriger fuhr mit einem weißen Jaguar von der Staudingerstraße in Richtung Ständlerstraße. Dann kam er aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße ab und krachte in einen Baum. Sein Beifahrer, ein 18-jähriger Münchner, wurde durch den Aufprall aus dem Wagen geschleudert und schwer verletzt.
Der Fahrer, ein 22-jähriger Schwede, wurde im Auto eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er verletzte sich ebenfalls schwer. Rettungskräfte brachten die beiden Männer in Krankenhäuser. Der Sportwagen erlitt einen Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war die Quiddestraße für mehrere Stunden gesperrt.
Ermittler finden Betäubungsmittel im Unfallwagen in Neuperlach
Mehrere Anwohnerinnen und Anwohner versammelten sich rund um die Unfallstelle. Die Polizeibeamten erteilten ihnen einen Platzverweis, doch nicht alle nahmen das hin. Eine 41-Jährige kam dieser Aufforderung nach Angaben der Polizei nicht nach. Trotz mehrfacher Aufforderung habe sie sich laut Bericht geweigert, sei aggressiv geworden und habe die Polizisten beleidigt. Diese schoben sie weg, woraufhin sie wohl versuchte, die Beamten zu schubsen. Die Beamten brachten die Frau daraufhin zu Boden und fesselten sie. Die 41-Jährige muss sich nun wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Gegen den Fahrer des Jaguars ermitteln die Beamten nun wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung. Außerdem fanden Ermittler im Rahmen der Unfallaufnahme in dem Wagen Betäubungsmittel und eine Schreckschusspistole.
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