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Bundesweiter Warntag 2026 in München: Wieso heulen keine Sirenen?

Bundesweiter Warntag

Warum haben am Warntag heute in München keine Sirenen geheult?

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    Am Donnerstag findet in Bayern wieder ein Warntag statt.
    Am Donnerstag findet in Bayern wieder ein Warntag statt. Foto: Jens Büttner, dpa (Symbolbild)

    Am heutigen Donnerstag, 12. März 2026, fand der landesweite Warntag statt. Mobiltelefone schlugen Alarm, Sirenen heulten und teilweise fuhren Lautsprecherwagen durch die Straßen. Grund dafür ist, dass die Warnsysteme getestet wurden.

    Bundesweiter Warntag am 12. März 2026: Keine Sirenen in München

    Während in anderen Städten wie Nürnberg und Augsburg ab 11 Uhr eine Minute lang Sirenen heulten, blieb es in München still. Das war auch schon an den vergangenen Warntagen so. Grund dafür ist, dass das Warnsystem in der bayerischen Landeshauptstadt seit den 1990er-Jahren keine Sirenen mehr beinhaltet. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurden diese abgebaut.

    Trotzdem erhalten auch Münchnerinnen und Münchner Warnungen – über Warn-Apps und Cell Broadcast, wobei Warnungen an viele Mobilfunkgeräte geschickt werden. Zudem wird in München das Modulare Warnsystem ausgelöst. Dieses versendet Warnungen auf allen verfügbaren Kanälen. Die Entwarnung soll dann um 11.30 Uhr erfolgen. Über Cell Broadcast wird derzeit noch keine Entwarnung versendet. Die Möglichkeit, auch über diesen Warnkanal zu entwarnen, wird derzeit unter anderem von den Mobilfunknetzbetreibern geprüft.

    Am Warntag soll Ernstfall geprobt werden

    Der Probealarm am Warntag soll sicherstellen, dass im Fall einer wirklichen Gefahr jeder gewarnt wird. Jährlich findet im Freistaat am zweiten Donnerstag im März und als gemeinsame Aktion von Bund, Ländern und Kommunen jährlich am zweiten Donnerstag im September der Warntag statt.

    Die Probewarnung wird in Form eines Warntextes verschickt. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung zeitversetzt an Warnmittel wie Fernseher, Radios und Smartphones. Parallel können beim bundesweiten Warntag auf Ebene der Länder, in den teilnehmenden Landkreisen und Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst werden, wie zum Beispiel Lautsprecherwagen oder Sirenen.

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