Wer bei den aktuellen Temperaturen im Freistaat unterwegs ist, sollte sich dick einpacken: Weiterhin ist es, besonders im Alpenvorland, kalt. Bereits am Wochenende ging es sehr winterlich zu. Innerhalb einer Hochdruckbrücke strömt derzeit Luft aus der Arktis nach Bayern. Im Tagesverlauf ist aufgrund des kalten Wetters am Montag, 5. Januar, Frost weitverbreitet. Von Montag auf Dienstag sinken die Temperaturen in den Bereich zweistelliger Minustemperaturen. Es wird strenger Frost erwartet. Das kündigte der Deutsche Wetterdienst (DWD) an.
Während es besonders im Nordosten am Montag zu Schneefall kommen kann, kommen aus Südwesten ab nachmittags immer längere sonnige Abschnitte zum Vorschein. Bei minus sieben bis minus einem Grad weht ein mäßiger Wind um Südwest. Lediglich westlich des Spessarts sind die Temperaturen mit null Grad etwas milder.
Wetter in Bayern: Frostwarnung gilt für den gesamten Freistaat
Für den gesamten Freistaat hat der Deutsche Wetterdienst eine Warnung vor Frost herausgegeben. Diese gilt derzeit ab Montag, 11 Uhr, bis 18 Uhr. Der DWD empfiehlt, Frostschutzmaßnahmen zu ergreifen, um Frostschäden zu vermeiden. Von Montag, 18 Uhr, bis Dienstag, 11 Uhr, gilt sogar Warnstufe zwei: strenger Frost, mit Werten zwischen Minus neun Grad und Minus 12 Grad. Die Temperaturen können stellenweise, beim Aufklaren über Schnee, auf Minus 14 Grad absinken. Bis zu minus 20 Grad kalt kann es laut DWD in einigen Alpentälern werden.
In der Nacht zum Dienstag ist es meist klar oder nur gering bewölkt. In Franken nimmt die Bewölkung im weiteren Verlauf der Nacht jedoch zu; später ist gebietsweise mit Schneefall und Glätte zu rechnen. Die Temperaturen liegen dort bei minus fünf bis minus acht Grad.
So wird das Wetter in den kommenden Tagen
Der Dienstag beginnt mit etwas Sonne im Süden. In den anderen Teilen Bayerns ist es überwiegend stark bewölkt und im Norden schneit es vereinzelt. Die Höchstwerte liegen bei minus sechs Grad in Alpentälern und östlichem Mittelgebirge; bis zu null Grad werden im Raum Aschaffenburg erwartet.
In der Nacht zum Mittwoch wird es wieder frostig: In Alpennähe liegen die Temperaturen bei etwa minus zehn bis minus 17 Grad; ansonsten liegen die Tiefstwerte zwischen minus fünf und minus zehn Grad. Vereinzelt wird es glatt.
Am Mittwoch geht es im Osten und Norden wolkig zu; ansonsten scheint die Sonne. Gegen Abend kommt in Unterfranken Schnee auf. Die Temperaturen schwanken zwischen minus fünf und null Grad am Untermain. Dazu weht ein schwacher Wind.
In der Nacht zum Donnerstag wird bewölkt. Im Südosten schneit es vereinzelt; auch mit Glätte ist zu rechnen. Im westlichen Franken liegen die Temperaturen bei minus vier bis minus sieben; sonst zwischen minus acht und minus elf Grad. In den Alpen wird es bis zu minus 15 Grad kalt.
Wetter wird zum Donnerstag milder
Am Donnerstag zieht sich der Himmel wieder zu: Überwiegend stark bewölkt soll es laut DWD werden; gebietsweise schneit es. Gegen Abend kommt von Westen Regen auf; es besteht Glatteisgefahr. Etwas milder als an den vorigen Tagen ist es mit minus drei bis plus zwei Grad. In den Gipfellagen kann es zunehmend starke Böen geben; ansonsten weht ein mäßiger Wind.
In der Nacht gibt es Schnee und Schneeregen. Autofahrer und alle, die sich draußen aufhalten, sollten sich vor Glatteis in Acht nehmen. Die Tiefstwerte liegen zwischen plus ein und minus sechs Grad. Im Laufe der Nacht wird es milder.
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