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Wetter in Bayern: Sturm „Harry“ soll Schneefall begünstigen

Bayern-Wetter

Neuschnee in Bayern: Sturm „Harry“ wirbelt einmal alles durcheinander

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    Kalt, aber weitgehend sonnig ist das Wetter aktuell in Bayern.
    Kalt, aber weitgehend sonnig ist das Wetter aktuell in Bayern. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa (Archivbild)

    Der große Wintereinbruch in Bayern ist aktuell vorbei. Statt Schnee und Frost wie zu Beginn des Jahres herrschen momentan vielerorts milde Temperaturen. In den nächsten Tagen soll es laut des Deutschen Wetterdienstes (DWD) aufgrund eines Hochs in Osteuropa wieder kälter werden.

    Besonders brisant ist die Einschätzung von Jan Schenk, Meteorologe von The Weather Channel Deutschland. In einem aktuellen Video kündigte Schenk an, dass dem Freistaat eine „richtige Wetterlage“ bevorsteht. So befindet sich Sturm „Harry“ momentan über dem Mittelmeer und sorgt für Unwetter auf Sardinien, in Kalabrien, Sizilien und dem Norden von Tunesien. Das hat auch Folgen für Deutschland. Die Tiefdruckzone soll nach dieser Prognose zum Wochenende hin für Schneefall in Deutschland sorgen.

    Sturm „Harry“ soll Neuschnee in Bayern ermöglichen

    Zunächst soll im Osten die kalte Luft näher rücken. Diese wird aber von Tiefdruckgebieten aus dem Westen gebremst. Über Deutschland entsteht dadurch eine Südströmung, die Kaltluft sickert allmählich ein. Zusammen mit feuchter Mittelmeerluft könnte das am Wochenende zu Schneefall führen, da die Temperaturen vielerorts knapp unter dem Gefrierpunkt liegen. Der Sturm „Harry“ verursacht den Schneefall also nicht direkt, spielt aber eine wichtige Rolle. Denn sein Tiefdruck hält die kalte Luft zurück und ermöglicht so die Wetterlage erst. Diese sei „sehr stabil“ und könne sogar wochenlang anhalten, sagt der Meteorologe.

    Im Zehn-Tages-Trend des DWD zeigen sich jedoch nächste Woche Niederschläge, gepaart mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Ob es tatsächlich schneit, ist laut DWD bisher nicht sicher.

    Auf Bayerns Straßen ist gefährliches Blitzeis angekündigt. Autofahrer sollten deshalb besonders umsichtig fahren – oder das Auto am besten stehen lassen.

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