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Wetterprognose für Juni 2026: Es bleibt zunächst unbeständig und mäßig warm in Bayern

Bayernwetter

Erst Schafskälte, dann wieder wärmer? Das sagt die Wetterprognose für Juni

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    Die erste Junihälfte ist noch von sehr wechselhaftem Wetter in Bayern geprägt. Die Sonne zeigt sich etwas seltener, es kommt immer wieder zu Schauern und Gewittern.
    Die erste Junihälfte ist noch von sehr wechselhaftem Wetter in Bayern geprägt. Die Sonne zeigt sich etwas seltener, es kommt immer wieder zu Schauern und Gewittern. Foto: Patrick Pleul, dpa (Symbolbild)

    Nach den hochsommerlichen Temperaturen der vergangenen Woche, haben Gewitter und Unwetter die Hitze in Bayern vorerst davon gepustet. In dieser Woche wird es kühler. Doch wie soll es laut Prognosen im Juni weitergehen? Feiert der Sommer nach der Abkühlung wieder ein Comeback?

    Sommermonat Juni beginnt unbeständig und nur mäßig warm

    Wie der Deutsche Wetterdienst in seiner Vorhersage mitteilt, wird es zunächst unbeständig und nur mäßig warm. Ab Dienstag, 2. Juni, wird der Süden Deutschlands von einer Kaltfront überquert. Das führt unter anderem zu Gewittern, besonders in den Alpen steigt die Gefahr dafür. Auch stürmische Böen mit bis zu 60 Stundenkilometern und Starkregen mit 20 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit können auftreten. Im Westen des Freistaats kann es auch zu Hagel und noch stärkeren Sturmböen um 90 km/h kommen. Die Temperaturen bleiben dabei laut DWD immerhin noch zwischen 21 Grad im Allgäu und 27 Grad im Raum Passau.

    Am Mittwoch und Donnerstag, 3. und 4. Juni, ein ähnliches Bild. Zunächst können einzelne Gewitter mit starken bis stürmischen Böen von bis zu 60 km/h auftreten. Es bleibt oft wolkig oder stark bewölkt, dazu soll es vielerorts zu Schauern kommen. Die Temperaturen liegen dann nur noch bei 16 bis 21 Grad. Am Donnerstag, Fronleichnam, soll es zunächst heiter und trocken sein, von Nordwesten aus kommen dann aber gebietsweise teils schauerartiger Regen und einzelne Gewitter auf. Die Höchsttemperaturen steigen leicht auf 20 bis 25 Grad – über Nacht sinken sie auf 13 bis 9 Grad.

    Wettervorhersage für Bayern: Es bleibt bis zum Wochenende wechselhaft

    Freitag und Samstag, 5. und 6. Juni, wechseln sich Sonne und Wolken in Bayern ab – dazu wiederholt Schauer. Es bleibt bei kühlen Höchsttemperaturen von 16 bis 20 Grad, am Samstag kann es wenige Grade wärmer werden.

    Am Sonntag, 7. Juni, bleibt es laut Wetterdienst-Prognose wechselhaft: die Sonne scheint etwas länger, doch es kann zu Schauern und kurzen Gewittern kommen. Die Temperaturen erreichen Höchstwerte zwischen 19 und 26 Grad. Am Montag, 8. Juni, kommt es dann nur noch vereinzelt zu Schauern. Sonne und Wolken bestimmen den Tagesverlauf bei Höchsttemperaturen zwischen 20 und 26 Grad.

    Sommer: Zweite Junihälfte wohl etwas zu trocken und zu warm

    Auch danach soll es vorerst wechselhaft bleiben und der Sommer sich noch nicht richtig durchsetzen. Es bleibt mäßig warm. Vor allem tagsüber rechnet der DWD auch dann mit Schauern und Gewittern.

    Die zweite Junihälfte lässt sich noch nicht so genau vorhersagen wie die erste. Wie wetter.com berichtet, deutet das europäische ECMWF-Modell auf zu warme Werte für ganz Deutschland im Juni hin. Ein bis zwei Grad soll der Unterschied zu den Durchschnittstemperaturen betragen. Trotz des verregneten Starts in den Juni gehen die Langzeitmodelle laut dem Bericht zudem davon aus, dass der Juni im Vergleich zu trocken ausfallen, also weniger Niederschlag fallen soll.

    Schafskälte sorgt im Juni zeitweise für kühlere Temperaturen

    Der zunächst niedrigeren Temperaturen im Juni könnten zudem auf die sogenannte Schafskälte zurückzuführen sein. Vergleichbar mit den Eisheiligen wird auch die Schaftskälte laut wetter.com zu den meteorologischen Singularitäten gezählt – also Wetterlagen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten. Die Schafskälte tritt meist in der ersten Junihälfte auf, auch wenn der Monat bereits zum Sommer zählt. Die Temperaturen sinken dann über Nacht teils auf unter 10 Grad.

    Eine Erklärung wird auch mitgeliefert: Die unterschiedlich starke Erwärmung von Land- und Wassermassen verursacht diesen wiederkehrenden Temperatursturz. Während die Landflächen Mitteleuropas schon aufheizen können, bleiben die Temperaturen etwa in Skandinavien oder den britischen Inseln frischer – weil sie von kälterem Wasser umgeben sind. Wenn dann Wind aus Nordwesten nach Europa strömt, bringt sie oft kühle Luft mit sich.

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