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Wirbel um Konstantin Wecker: Liedermacher sagt Tournee ab

Liedermacher

„Es tut mir unendlich leid“: Konstantin Wecker sagt seine geplante Tour ab

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    Der bekannte bayerische Liedermacher Konstantin Wecker, 78, hat seine für 2026 geplante Tournee komplett abgesagt. Er gibt gesundheitliche Gründe dafür an.
    Der bekannte bayerische Liedermacher Konstantin Wecker, 78, hat seine für 2026 geplante Tournee komplett abgesagt. Er gibt gesundheitliche Gründe dafür an. Foto: Matthias Becker

    Der bekannte bayerische Liedermacher Konstantin Wecker hat seine für 2026 geplante große Live-Tour komplett abgesagt. „Es tut mir unendlich leid – aber ich muss die Tournee, auf die ich mich sehr gefreut hatte, leider absagen. Ich hatte gehofft zu genesen, aber meine Erkrankung ist leider fortgeschritten“, schreibt Wecker auf seiner Internetseite. Und weiter: „Ich hätte euch so gerne meine Lieder gespielt und aus meinem Buch gelesen – aber es ist mir leider nicht möglich. Hoffen wir, dass meine Ärzte mir in diesem Jahr helfen werden.“ Vielleicht, schreibt Wecker, könne er dann zu seinem 80. Geburtstag noch einmal auf die Bühne zurückkehren. Wecker ist 78 Jahre alt, im Juni 2027 wird er 80.

    Münchner Konzertveranstalter von Weckers Tour-Absage überrascht

    Am 7. März hätte der Künstler in München auftreten sollen. Von der Absage wurde der Veranstalter überrascht. „Uns lagen keine Hinweise vor“, teilt die Bell‘Arte Konzertdirektion auf Anfrage unserer Redaktion mit. Am 13. März hätte Wecker dann in Neu-Ulm spielen sollen. Neben weiteren Konzerten in Bayern waren zudem Auftritte in ganz Deutschland geplant, etwa in Leipzig, Potsdam und Karlsruhe.

    Bereits im vergangenen November hatte Wecker mehrere Konzerte aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Er könne wegen einer neurologischen Erkrankung seit geraumer Zeit nicht mehr Klavier spielen, weil er die Finger nicht mehr richtig bewegen könne, sagte Wecker Mitte November in einem Interview mit unserer Redaktion.

    Konstantin Wecker hatte eine Beziehung zu einer 15-jährigen Schülerin

    Kurz darauf wurden Vorwürfe gegen Wecker bekannt. Der bekannte Musiker hatte in den Jahren 2011 und 2012 eine Beziehung zu einer Minderjährigen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtete. Schon am ersten Abend habe er die damals 15-jährige Schülerin aufgefordert, mit ihm aufs Hotelzimmer zu kommen. Sie habe zwar abgelehnt, in der Folge hätte sie mit dem Künstler jedoch fast täglich SMS ausgetauscht oder telefoniert – und das über eineinhalb Jahre lang. Die junge Frau hatte der Zeitung zudem berichtet, dass sie von den Erlebnissen traumatisiert worden sei und sich bis heute in Therapie befinde. Nach ihrem 16. Geburtstag sei es auch zum Geschlechtsverkehr gekommen.

    Konstantin Weckers Anwalt hatte eine Stellungnahme verbreitet, in der der Künstler die Betroffene um Entschuldigung bittet. Nach Weckers Erinnerung habe es sich um eine einvernehmliche Beziehung gehandelt, die „unter moralischen Maßstäben“ allerdings „gänzlich unangemessen“ gewesen sei. An Details könne er sich nicht erinnern, da er damals schwer alkoholkrank gewesen sei. Wecker hat viele Jahre lang an Alkohol- und Kokainsucht gelitten und schreibt darüber auch in seinem neuen Buch.

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