Sie kommen gerne, wenn es dämmert im Wald hoch über Berchtesgaden. Zurück lassen die Besucher Hakenkreuze an den Bäumen und am Geburtstag des früheren Hausherrn brennende Kerzen. Von Adolf Hitlers Berghof auf dem Obersalzberg ist nicht mehr viel übrig. Eine bemooste Stützmauer am Berghang, eine graue Tafel mit kargem Text erinnern noch an die Residenz des Massenmörders, an der ein Wanderweg vorbeiführt. Ihre Ruine wurde 1952 gesprengt, Wald sollte darüber wuchern und nichts mehr an ihre Existenz erinnern. Doch der braune Spuk auf dem Obersalzberg bleibt gegenwärtig.
Zeitgeschichte