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Zugspitze: Bergsteiger aus Polen stürzt in den Tod

Garmisch-Partenkirchen

Polnischer Bergsteiger stürzt an der Zugspitze ab und stirbt

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    Ein Bergsteiger aus Polen ist an der Zugspitze abgestürzt.
    Ein Bergsteiger aus Polen ist an der Zugspitze abgestürzt. Foto: Christoph Trost, dpa (Archivbild)

    Am Mittwoch ist ein 40-jährige Bergsteiger aus Polen an der Zugspitze abgestürzt und gestorben. Der Mann war mit zwei Kameraden im Abstand von jeweils rund 30 Metern unterwegs gewesen. Die beiden, die vorausgingen, stellten nach Angaben der Polizei in der Nähe der Irmerscharte fest, dass ihr Freund nicht mehr hinter ihnen war. Wenige Sekunden später entdeckten sie den 40-Jährigen auf dem unterhalb gelegenen Höllentalferner, wo er weiter talwärts rutschte. Er war an einer schneebedeckten Stelle mehrere Hundert Meter abgestürzt.

    Seine Kameraden setzten sofort einen Notruf ab. Ein Notarzt, der mit einem Rettungshubschrauber zur Unfallstelle kam, konnte nur noch den Tod des 40-Jährigen feststellen. Zwei Polizeibergführer wurden von einem Polizeihubschrauber am Gletscher abgesetzt. Sie übernahmen die Unfallaufnahme und die Bergung des Leichnams.

    Auch vergangene Woche stürzte Bergsteiger an Zugspitze ab

    In der vergangenen Woche entdeckten Bergsteiger unweit des Einstiegs zum Gipfelklettersteig an der Zugspitze einen toten 34-jährigen Bergsteiger. Dieser war vermutlich bereits am Vortag aus großer Höhe aus dem Klettersteig abgestürzt und rund hundert Meter auf dem Schnee in Richtung Tal gerutscht. Die Verletzungen, die der Bergsteiger dadurch erlitten hatte, führten wahrscheinlich unmittelbar zum Tod. Nach Angaben der Polizei war er ohne Begleitung unterwegs gewesen. Der genaue Unfallhergang ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

    Polizei und Bergwacht warnen vor Schnee in den Bergen

    Die Alpine Einsatzgruppe der Polizei und die Bergwacht weisen darauf hin, dass in höheren Lagen abschnittsweise immer noch sehr viel Schnee liegt. Bergsteiger sollten die Risiken gut einschätzen können und die nötige Expertise haben. Äußerst kritisch sei das Begehen von Schneepassagen, welches immer wieder unterschätzt werde.

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