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Zwei Stationen der S-Bahn München fallen bis Herbst aus

S-Bahn München

Bauarbeiten dauern länger: Diese zwei Stationen der Münchner S-Bahn fallen bis Herbst aus

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    Wegen Bauarbeiten kommt es immer wieder zu Ausfällen, Verspätungen und Umleitungen bei der Münchner S-Bahn.
    Wegen Bauarbeiten kommt es immer wieder zu Ausfällen, Verspätungen und Umleitungen bei der Münchner S-Bahn. Foto: Sven Hoppe, dpa (Symbolbild)

    Pendlerinnen und Pendler müssen auf der Linie S2 der Münchner S-Bahn noch länger Geduld beweisen. Die Bauarbeiten auf der Strecke können nicht – wie geplant – im Juni beendet werden, sondern dauern bis in den Herbst an. Was das für Fahrgäste bedeutet.

    Wie die Deutsche Bahn auf ihrer Störungsseite mitteilt, halten die Züge der S2 bis in den Herbst 2026 hinein nicht an den Stationen St. Koloman und Aufhausen. Stattdessen durchfahren sie diese weiterhin in beiden Richtungen ohne Halt. Ursprünglich war geplant gewesen, die Bauarbeiten auf dem Abschnitt bis Juni fertigzustellen und die Strecke dann wieder normal freizugeben. Bereits seit dem 30. Oktober 2025 besteht die Übergangslösung.

    Stationen St. Koloman und Aufhausen entfallen – Ersatzverkehr eingerichtet

    Was bedeutet das für Fahrgäste? Wer von St. Koloman oder Aufhausen startet oder dorthin zurückfährt, kann auf den Ersatzverkehr mit Bussen umsteigen. Diese verkehren im 20-Minuten-Takt zwischen den Haltestellen Markt Schwaben und Erding. Dort besteht jeweils ein Anschluss zum S-Bahn- und Regionalverkehr.

    Die übrigen Stationen der Linie S2 sind nicht betroffen, weshalb die Züge dort laut Bahn unverändert fahren. „Der Ersatzverkehr bedient weiterhin auch die Haltestelle Wilfing“, so die DB. Die Fahrzeiten der jeweiligen Ersatzbusse seien in der Online-Verbindungsauskunft enthalten. Um trotz der Geschwindigkeitsreduzierung einen stabilen Betrieb in höherer Taktung an den anderen Stationen anbieten zu können, durchfahren die S-Bahnen die zwei Halte.

    S-Bahn München: Langsamfahrstelle zwischen Markt Schwaben und Erding

    Zur Begründung der verlängerten Baustelle erklärt die Bahn, dass die Streckengeschwindigkeit zwischen Markt Schwaben und Erding wegen „Schäden an der Infrastruktur“ weiter reduziert bleiben müsse. „Die Baumaßnahmen, die für die Aufhebung der Langsamfahrstelle erforderlich sind, konnten aufgrund des aktuell sehr hohen bundesweiten Bauaufkommens und der dadurch stark ausgelasteten Kapazitäten am Markt leider nicht wie ursprünglich geplant bis Juni umgesetzt werden“, so die Bahn.

    Um die Langsamfahrstelle auf der Strecke zu beseitigen, werden die Arbeit im Herbst durchgeführt. Danach könne die Strecke wieder mit regulärer Geschwindigkeit befahren werden.

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