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Berlin: re:publica 11: 3000 Experten diskutieren Internet und Gesellschaft

Berlin

re:publica 11: 3000 Experten diskutieren Internet und Gesellschaft

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    Besucher sitzen in Berlin bei der "re:publica 2010" mit Computern im Friedrichstadtpalast. Archivbild: dpa
    Besucher sitzen in Berlin bei der "re:publica 2010" mit Computern im Friedrichstadtpalast. Archivbild: dpa Foto: rsc tmk

    Es ist das fünfte Mal, das in Berlin Blogger, Journalisten, Netzaktivisten und Internet-Experten zusammenkommen, um über die Gesellschaft im digitalen Zeitalter zu sprechen. Und Diskussionsstoff gibt es mehr als genug: Vom Krieg um die Enthüllungs-Plattform Wikileaks über die Revolution in Nordafrika und dezentrale Communities bis hin zur Frage, wie lange der Boom von Facebook, Twitter & Co noch anhält - die rund 3000 Teilnehmer werden in drei Tagen re:publica über 100 Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden zu hören bekommen. 

    Gäste auf der re:publica werden unter anderem Mitchell Baker, die Vorsitzende der Mozilla-Foundation, die Internetkultur-Anthropologin Gabriella Coleman von der New York University, der „Designthinker“ Philipp Schäfer, der Flattr-Gründer Peter Sunde, Ex-Wikileaks- und jetzt Openleaks-Aktivist Daniel Domscheit-Berg und die GlobalVoices - Bloggerin Amira Al Hussaini aus Bahrain sein.

    In Subkonferenzen werden einzelne Themen in mehreren Vorträgen und Diskussionen vertieft. "Dazu gehören die re:design über neu Design-Ansätze, die re:learn über Medienkompetenzförderung und neues Lernen, die re:data über Opendata und Datenjournalismus und die re:play über Computerspielekultur", berichtet Markus Beckedahl, Mitorganisator der re:publica.

    Begonnen hatte die re:publica vor fünf Jahren als Blogger-Treffen. Einige hundert Betreiber von Online-Tagebüchern diskutierten in der Berliner Kalkscheune vor allem über sich selbst und ihr Verhältnis zu professionellen Journalisten. Inzwischen ist die re:publica eine der wichtigsten deutschen Veranstaltungen zur digitalen Gesellschaft überhaupt. Gleichzeitig wurden bei dem Kongress immer auch schon digitale Trends diskutiert, ehe sie in Deutschland überhaupt so richtig ankamen. Twitter etwa war bei der re:publica schon ein Thema, als nur ein paar tausend  Nutzer den Kurznachrichtendienst im Einsatz hatten. Mittlerweile sind es Millionen.

    Mehr Informationen zur re:publica 2011 auf den Veranstaltungs-Seiten. Bei Facebook ist die die re:publica ebenfalls vertreten, bei Twitter wird unter dem Hashtag #rp11 diskutiert.

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