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Cyber-Spionage: Hacker-Angriffe: BND rüstet auf

Cyber-Spionage

Hacker-Angriffe: BND rüstet auf

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    Der BND will  den Kampf gegen Internet-Spionage verstärken.
    Der BND will  den Kampf gegen Internet-Spionage verstärken. Foto: Peter Kneffel, dpa

    Kriegsschauplätze des 21. Jahrhunderts. Der BND will  den Kampf gegen Internet-Spionage verstärken: Wie das Nachrichtenmagazin Spiegel am Sonntag vorab berichtete, soll BND-Chef Gerhard Schindler vor kurzem eine kleine Runde von  Bundestagsabgeordneten über entsprechende Pläne informiert haben. Laut  Schindler wird derzeit intensiv an der Rekrutierung von Experten  gearbeitet, die aber schwierig zu finden seien.

    BND-Chef warnt vor Cyberspionage aus China

    Schindler zeichnete dem Bericht zufolge ein drastisches Bild der Bedrohung durch Cyberspionage, die vor allem von China ausgehe. Dort arbeiten nach BND-Erkenntnissen bis zu 6000 Experten in einer eigens eingerichteten Abteilung des Verteidigungsministeriums, die  sich auf die Abschöpfung von Technologieunternehmen und Rüstungskonzernen aus dem Ausland spezialisiert haben.

    Täglich bis zu fünf Hackerangriffe auf deutsche Bundes- und Regierungsstellen

    Stichwort: Hacker, Cracker, Hacktivisten

    Ursprünglich bezeichnete der Begriff "Hacker" einen Technik-Enthusiasten, der ein Gerät oder eine Software begreifen will und dabei neue, nicht selten ungewöhnliche Nutzungsmöglichkeiten erschließt.

    Im allgemeinen Sprachgebrauch werden darunter jedoch vor allem Kriminelle und Spione verstanden, die Sicherheitslücken ausnutzen, um in fremde Computer einzudringen, um diese lahmzulegen oder Informationen zu stehlen.

    In der Szene gibt es für die kriminellen Hacker einen eigenen Begriff: Cracker.

    Als Script-Kiddies bezeichnet man abfällig junge Hacker, die mit wenig eigenem Fachwissen Sicherheitslücken an fremden Systemen ausnutzen, um Schaden anzurichten - oder schlicht zu beweisen, wie gut sie sind.

    Eine weitere Untergattung des Hackers hat in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht: Der Hacktivist, der seine Fachkenntnisse einsetzt, um für politische Ziele zu kämpfen.

    Die lose organisierte Gruppe Anonymous legte beispielsweise die Websites von Firmen lahm, die das Whistleblowing-Portal Wikileaks boykottiert hatten.

    Der Chaos Computer Club (CCC) betont, zur guten Seite zu gehören.

    Der Verein hat sich selbst eine Hackerethik gegeben. Und mit ihrer Expertise treiben die Computerexperten die politische Debatten zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung oder Überwachungssoftware voran.

    Russland betreibe eine ähnlich aggressive Cyberstrategie, allerdings seien die staatlichen Hacker dort als private Firmen getarnt. In den vergangenen Monaten registrierte der Dienst pro Tag drei bis fünf Attacken allein auf Bundes- und Regierungsstellen in Deutschland. afp

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