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Nordrhein-Westfalen: Verdacht eines Hackerangriffs auf Polizei

Nordrhein-Westfalen

Verdacht eines Hackerangriffs auf Polizei

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    Haben Hacker  Nordrhein-Westfalens Polizei-Internetseite gehackt? Es gibt wohl eine Sicherheitslücke. Foto: Patrick Pleul dpa
    Haben Hacker Nordrhein-Westfalens Polizei-Internetseite gehackt? Es gibt wohl eine Sicherheitslücke. Foto: Patrick Pleul dpa

    Hacker haben wohl eine Netz-Attacke auf die Polizei Nordrhein-Westfalens unternommen. Es gebe den "Verdacht eines Hackerangriffs",  sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Zentrale  Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg am Freitag einen Zeitungsbericht  des "Westfalen-Blatts".

    Verdacht eines Hackerangriffs auf Nordrhein-Westfalens Polizei

    Stichwort: Hacker, Cracker, Hacktivisten

    Ursprünglich bezeichnete der Begriff "Hacker" einen Technik-Enthusiasten, der ein Gerät oder eine Software begreifen will und dabei neue, nicht selten ungewöhnliche Nutzungsmöglichkeiten erschließt.

    Im allgemeinen Sprachgebrauch werden darunter jedoch vor allem Kriminelle und Spione verstanden, die Sicherheitslücken ausnutzen, um in fremde Computer einzudringen, um diese lahmzulegen oder Informationen zu stehlen.

    In der Szene gibt es für die kriminellen Hacker einen eigenen Begriff: Cracker.

    Als Script-Kiddies bezeichnet man abfällig junge Hacker, die mit wenig eigenem Fachwissen Sicherheitslücken an fremden Systemen ausnutzen, um Schaden anzurichten - oder schlicht zu beweisen, wie gut sie sind.

    Eine weitere Untergattung des Hackers hat in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht: Der Hacktivist, der seine Fachkenntnisse einsetzt, um für politische Ziele zu kämpfen.

    Die lose organisierte Gruppe Anonymous legte beispielsweise die Websites von Firmen lahm, die das Whistleblowing-Portal Wikileaks boykottiert hatten.

    Der Chaos Computer Club (CCC) betont, zur guten Seite zu gehören.

    Der Verein hat sich selbst eine Hackerethik gegeben. Und mit ihrer Expertise treiben die Computerexperten die politische Debatten zu Themen wie Vorratsdatenspeicherung oder Überwachungssoftware voran.

    Nach bisherigem Kenntnisstand sei jedoch kein Schaden entstanden. Weitere Einzelheiten nannte die Sprecherin  nicht.

    Seite bleibt vorerst abgeschaltet - Hinweis auf  Sicherheitslücken

    Nach Hinweisen auf Sicherheitslücken war die Internetseite www. polizei.nrw.de bereits am Dienstag für Wartungsarbeiten  abgeschaltet worden. Das LZPD hatte in diesem Zusammenhang am  Donnerstag mitgeteilt, das Online-Angebot der NRW-Polizei werde  frühestens wieder in einer Woche zur Verfügung stehen. "Die Arbeit  der Polizei NRW war zu keiner Zeit beeinträchtigt", erklärte der Direktor der LZPD, Jürgen Mathies. afp/AZ

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