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PC-Spiele: Diablo 3: Diablo 3 soll alle Rekorde brechen

PC-Spiele: Diablo 3

Diablo 3 soll alle Rekorde brechen

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    Das Rollenspiel Diablo 3 ist ab Dienstag frei im Handel erhältlich. Im vergleich zum Vorgänger haben sich einige Neuerungen ergeben. Vor allem das Auktionshaus verspricht eine spannende Innovation zu werden.
    Das Rollenspiel Diablo 3 ist ab Dienstag frei im Handel erhältlich. Im vergleich zum Vorgänger haben sich einige Neuerungen ergeben. Vor allem das Auktionshaus verspricht eine spannende Innovation zu werden. Foto: schaumannto

    Weltweit fiebern Fans dem Verkaufsstart von Diablo 3 entgegen. Nachdem der offizielle Release 2011 verschoben worden war, wird der Spiele-Klassiker ab Dienstag (15. Mai) frei erhältlich sein. Petra Fröhlich, Chefredakteurin der Spielezeitschriften PC Games und PC Action hat mit unserer Zeitung über das Erfolgsgeheimnis des Klassikers und Neuerungen im dritten Teil von Diablo gesprochen.

    Analysten gehen laut Fröhlich davon aus, dass im ersten Jahr rund 5 Millionen Exemplare über den Ladentisch gehen werden. Sie glaubt, dass Diablo 3 das meistverkaufte Spiel in Deutschland 2012 sein wird.

    Die Jagd nach immer besserer Ausrüstung erzeugt einen unwiderstehlichen Sog

    Das Erfolgsrezept von Diablo liege in in der Kombination aus der simplen Spielmechanik mit perfekter Steuerung, detaillierter Grafik und einer sorgfältig ausgearbeiteten Spielwelt, meint Fröhlich. Der Spieler in dem Action-Rollenspiel aus dem Hause Blizzard hat die Aufgabe, in immer tiefere Ebenen eines Labyrinths mit seiner Figur vorzustoßen, bis er in der untersten Ebene auf den finalen Gegner trifft. Dabei stellt sich dem Spielcharakter eine Vielzahl unterschiedlichster Monster entgegen, die es nach allen Regeln der fantastischen Kampfkunst niederzumachen gilt.

    Der Spieler sammelt dabei Erfahrungspunkte, durch die er ein höheres Charakterlevel erreichen und damit seine Fertigkeiten erweitern kann. Die Opfer hinterlassen zudem oft Beutestücke, etwa Waffen, Zauberbücher, Geld oder spezielle Ausrüstungsgegenstände, die der Spieler ebenfalls aufnehmen und benutzen kann. Die Jagd nach immer besserer Ausrüstung und Zaubersprüchen erzeuge einen unwiderstehlichen Sog, umschreibt Fröhlich die Beliebtheit des Spiels.

    Was ist neu bei Diablo 3?

    In wesentlichen Zügen bleibt das Spiel dem gewohnten Muster treu. Abgesehen von der verbesserten Grafik und neuen Spielcharakteren wie dem Mönch und dem Hexendoktor ist das Auktionshaus eine der wesentlichen Innovationen bei Diablo 3. Stößt ein Spieler auf seltene Gegenstände in den Gängen des unterirdischen Labyrinths, könne er diese im "Diablo-Ebay" einstellen und entweder gegen Spielgeld oder echte Euros eintauschen. Die Besonderheit an dem Auktionshaus bestehe darin, dass hier ausschließlich die Grundregeln der Marktwirtschaft gelten sollen, sagt Fröhlich. Im Klartext heißt das, je seltener der Gegenstand, desto höher der Preis.

    Sie sei sehr gespannt, wie das System in der Praxis funktioniere und wie sehr das Echtgeld-Auktionshaus im Vergleich zum Spielgeld-Auktionshaus akzeptiert werde. "Gerade ungeduldige Spieler werden sicher einige Cents oder Euro in mächtige Schwerter oder Rüstungen investieren", vermutet Fröhlich. Die maximalen Ein- und Ausgaben seien aber begrenzt, sodass sich keiner hoffnungslos verschulden wird. Ansonsten wolle der Hersteller Blizzard aber nicht in die Auktionsmechanismen eingreifen.

    Worin liegt der Unterschied zu World of Warcraft?

    Bei beiden Spielen ist ein Internetzugang unverzichtbar. Man müsse sich zudem auf der Online-Plattform Battle.net der Firma Blizzard registrieren. Allerdings, hebt Fröhlich hervor, fallen im Gegensatz zu anderen Online-Rollenspielen wie World of Warcraft bei Diablo 3 keine monatlichen Abo-Gebühren an. Außerdem wird die Spielwelt bei Diablo 3 per Zufallsgenerator erzeugt.

    Wer spielt Diablo 3?

    Die vielen Millionen Diablo 2-Fans, die seit zwölf Jahren nach einer Fortsetzung lechzen sowie die World of Warcraft-Spieler, die mit Diablo 3 die Wartezeit auf das Erweiterungspaket "Mists of Pandaria" überbrücken, werden sich laut Fröhlich in den kommenden Monaten auf das neue Spiel stürzen. "Diablo 3 spricht heutige Teenager genauso an wie "Veteranen", die bereits 1997 bei Diablo 1 dabei waren", vermutet Fröhlich. Diablo sei von der Spielanlage her deutlich "männlicher" als World of Warcraft. Den Kern der Zielgruppe bildeten laut Fröhlich mutmaßlich Spieler zwischen 16 und 30 Jahren. AZ

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