Öffentliche Großprojekte bringen stets Besonderheiten mit sich. Das fängt schon bei der oft aufwendigen Planungsphase an, für die alle Beteiligten viel Geduld mitbringen müssen. Es folgt der Spatenstich als rein symbolischer Start. Männer und Frauen – überwiegend Männer – in (Hosen-)Anzügen stechen Spaten in extra aufgeschüttete Erdhaufen und freuen sich. Wenn der Bau dann fertig ist, trifft man sich wieder zur offiziellen Einweihung. Man(n) steht zusammen, erfreut sich an dem, was die Bauarbeiter und Ingenieure geleistet haben, manchmal gibt es sogar Häppchen für Bürgermeister, Landräte und Co. So war das wohl auch für den jetzt endlich barrierefrei ausgebauten Bahnhof in Dillingen angedacht. Am Montag findet die Einweihung statt. Doch schon Tage zuvor gab es Kritik: Der Bahnhof sei verdreckt, unschön. Und auch das mit der Barrierefreiheit hat nicht so geklappt wie gedacht.
Dillingen
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