Kunz hob das gemeinsame Bestreben der Städte hervor, in der Organisation der Stadtwerke im Bereich der erneuerbaren Energien entscheidende Schritte für eine künftige Energieversorgung zu unternehmen. Mit seinem Kollegen Schenk betonte er die Aufgeschlossenheit der Stadträte und der Verbandsversammlung. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Gehrlicher Solar AG, Dr. Johannes Strasser, lobte die schnellen Entscheidungsprozesse der Herzogstadt, der DSDL und des Landratsamtes Dillingen sowie die zügige Bearbeitung des Projekts. Durch das Engagement örtlicher Investoren werde die regionale Wirtschaftskraft gestärkt. Als Weltrekord bezeichnete er, dass das 16 Millionen Euro teure Projekt in nur 51 Arbeitstagen gebaut wurde. Daher galt sein Dank den Arbeitern und der Bauorganisation vor Ort.
Insgesamt nun 85 Hektar groß
In Helmeringen ist nun ein Solarpark mit einer Größe von circa 85 Hektar entstanden, so die Pressemitteilung, 22 Hektar davon sind Ausgleichsfläche. Bis zu 6520 Haushalte können mit dem dort erzeugten Strom versorgt werden. Damit ist der Energiepark Lauingen laut Pressemitteilung der größte in Schwaben und einer der größten in Bayern. Gebaut hat den Solarpark die "Gehrlicher Solar AG" aus Dornach. "Die Stadt Lauingen kann bereits in diesem Jahr mit einer größeren Gewerbesteuerzahlung von Helmeringen 1 rechnen", heißt es in der Mitteilung weiter. (pm)