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Höchstädt

25.09.2018

Bürgermedaille mit Leidenschaft und Engagement verdient

Nach der Auszeichnung mit der Bürgermedaille der Stadt Höchstädt: (von links) Dritter Bürgermeister Hans Mesch, Fritz Glaser, Heribert Rossmeisl, Rita Oberfrank, Luise Rössler, Friedrich Linder, Heribert Zengerle und Bürgermeister Gerrit Maneth.
Bild: Horst von Weitershausen

Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth überreicht an sechs verdiente Bürger und langjährige Stadtratsangehörige die Bürgermedaille der Stadt.

„Ehrungen – das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat.“ Dieses Zitat von Konrad Adenauer hat Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth am Sonntagabend an den Beginn seiner Ansprache bei der Feierstunde anlässlich der Bürgermedaillenverleihung in der Schlosskapelle gestellt. „Und heute ist solch ein liebenswürdiger Tag“, sagte der Rathauschef. Denn gemäß eines Stadtratsbeschlusses dürfe er an sechs verdiente Mitbürger sowie langjährige Kollegen im Stadtrat die Bürgermedaille der Stadt Höchstädt verleihen. „Im Einzelnen sind dies Fritz Glaser, Friedrich Linder, Rita Oberfrank, Luise Rössler, Heribert Rossmeisl und Heribert Zengerle“, stellte Maneth die Empfänger der Bürgermedaille namentlich vor.

Verzicht, um dem Ehrenamt zu dienen

Der Rathauschef begrüßte auch die Familienangehörigen und Freunde der Medaillenempfänger in der Schlosskapelle. Große Leidenschaft und viel Engagement bescheinigte Landtagsabgeordneter Johann Häusler den Empfängern der Bürgermedaillen in ihrer langjährigen kommunalpolitischen Arbeit. Darüber hinaus hätten sie aber auch auf viel Freizeit und Familie verzichten müssen, um ihren Kommunen im Ehrenamt zu dienen. Landtagsabgeordneter Georg Winter zollte seinen sechs ehemaligen Stadtratskollegen Respekt, Dank und Anerkennung. Er verwies er auf einen Zeitraum von 36 Jahren, in denen die sechs Bürgermedaillenempfänger im Höchstädter Stadtrat gewirkt haben. Anschließend überreichte Maneth die Bürgermedaillen mit Urkunde an folgende Persönlichkeiten:

Fritz Glaser gehörte von 1984 bis in das Jahr 2008 dem Höchstädter Stadtrat angehörte. Dabei galt nach den Worten des Bürgermeisters sein Hauptaugenmerk vor allem der Jugend und den Vereinen, weshalb er auch über viele Jahre das Amt des Vereinsreferenten innegehabt habe. Darüber hinaus stand Glaser dem Pfarrgemeinderat acht Jahre als engagiertes Mitglied zur Verfügung.

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Friedrich Linder war von 1978 bis 2002 Höchstädter Stadtrat. Dabei war Linder laut Maneth die gesamten 24 Jahre Mitglied im Bauausschuss sowie Stadtteilreferent von Sonderheim. Unter der engagierten Mitwirkung des Sonderheimers seien viele wegweisende Projekte realisiert worden.

Rita Oberfrank war 30 Jahre lang Mitglied im Höchstädter Stadtrat. Davon bekleidete sie elf Jahre lang das Amt der Zweiten Bürgermeisterin und sei stets zur Stelle gewesen, wenn ihre Dienste oder ihre Anwesenheit benötigt wurden, so der Bürgermeister. Darüber hinaus engagierte sich Oberfrank 30 Jahre lang in der Gemeinschaftsversammlung. Und sie habe über 24 Jahre lang im Kreistag die Belange des Landkreises vertreten – immer mit dem Blick auf das Wohl der Höchstädter.

Luise Rössler gehörte von 1990 bis zum Jahr 2002 dem Höchstädter Stadtrat an. In dieser Zeit war sie laut Maneth Mitglied in diversen Ausschüssen sowie als agile und engagierte Kulturreferentin tätig. „Luise Rössler gilt als zentrale Initiatorin für die Gründung des Wochenmarktes und war bereits seit 1993 für Asylbewerberfamilien eine wertvolle Hilfe in allen Belangen“, sagte der Bürgermeister. 2008 habe sie die bedeutsame Einrichtung der Stadt, den Internationalen Frauentisch, gegründet. Damit sei Rössler aus heutiger Sicht ihrer Zeit weit voraus gewesen.

Heribert Rossmeisl hat 24 Jahre (1990 bis 2014) im Stadtrat mitgewirkt und so die Geschicke der Stadt mitbestimmt, betonte Maneth. Während seiner Mitgliedschaft im Bauausschuss sowie dessen Leitung über zwöf Jahre seien viele zukunftsorientierte Bauprojekte realisiert worden. Darüber hinaus engagiere sich Rossmeisl seit 2010 als Koordinator für die Höchstädter Tafel und habe im vergangenen Jahr im Herbst den Vorsitz beim Kneipp-Verein übernommen.

Heribert Zengerle gehörte ebenfalls 24 Jahre dem Höchstädter Stadtrat an, von 1984 bis 1990 als Dritter Bürgermeister. Von 1975 bis zur Gebietsreform 1978 habe Zengerle noch über drei Jahre die Geschicke der ehemals selbstständigen Gemeinde Deisenhofen als Bürgermeister gelenkt, erinnerte Maneth. Daher habe sein Herz auch immer für den Stadtteil Deisenhofen geschlagen, wobei ihm neben der Unterstützung der Vereine besonders der Schützenheimumbau wichtig gewesen sei.

Nach der Bürgermedaillenverleihung dankte Rita Oberfrank auch im Namen ihrer Kollegen Bürgermeister Maneth und dem Stadtrat für die ehrenvolle Auszeichnung. Den musikalischen Rahmengestaltete der Musikverein Donauklang.

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