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Bürgerversammlung: „Vogelwilde“ Parksituation in Höchstädt?

Bürgerversammlung

„Vogelwilde“ Parksituation in Höchstädt?

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    Die Parksituation in der Bachgasse ist ein Problem, sagt eine Bürgerin. Teils gebe es kaum ein Durchkommen mit dem Kinderwagen.
    Die Parksituation in der Bachgasse ist ein Problem, sagt eine Bürgerin. Teils gebe es kaum ein Durchkommen mit dem Kinderwagen. Foto: von Weitershausen

    Es ist die letzte Wortmeldung an diesem Abend. Aber die hatte es in sich – im positiven Sinn. Franz Schön sagt: „Man muss sich mal Gedanken machen, was in den letzten zwölf Monaten alles in Höchstädt passiert ist. Ich finde, da kann man ruhig mal auch Vergelts Gott sagen.“ Er erntet für das Lob nicht nur großen Applaus von den rund 50 Zuhörern bei der Bürgerversammlung im Pfarrheim Höchstädt am Montagabend. Er spricht auch Stephan Karg, Zweiter Bürgermeister der Stadt, aus der Seele. Mehr als ein Jahr vertritt er nun in Zusammenarbeit mit dem Dritten Bürgermeister Hans Mesch den erkrankten Stefan Lenz – und das noch bis Ende Februar nächstens Jahres. Karg: „Wir sind in dieser Zeit alle enger zusammengerückt. Ich bin stolz, dass wir das alles so geschafft haben.“ Dazu zählt neben dem normalen „Rathaus-Geschäft“ auch die Umsetzung und Planung von Projekten. In seinem Vortrag stellt Karg wichtige in der Donaustadt vor. Sei es die Einweihung Parkplatz Weite Gasse, die Planungen für den Ausbau An der Bleiche und den zweiten Bauabschnitt des Interkommunalen Bürgerhauses, der Umbau im Rathaus und die Schaffung des Wohngebiets Ensbach Süd mit 22 Bauplätzen. Über die Platzvergabe, die Stadtverwaltung wendete wie berichtet aufgrund der hohen Nachfrage ein Punktesystem an, beschwert sich an diesem Abend Stadtrat Günter Ballis. Für ihn sei dies nicht gerecht, er wolle zudem auch Familien „von außen“ die Chance auf ein Grundstück in Höchstädt gewähren. Kämmerer Bernhard Veh erklärt: „Für diese Situation hat sich das System bewährt. Zudem ist die Stadt gut beraten, wenn sie Höchstädter Familien Vorrang gibt. Was natürlich nicht heißt, dass kein anderer zum Zug kommt.“

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