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Diemantstein
26.09.2019

Nur ein Grabmal erinnert noch an die Burgherren

Hoch über dem Unterdorf in Diemantstein und über dem Talgrund der Kessel ragen die Kirche und der Pfarrhof auf. Sie sind bis heute umgeben von den Grundmauern der einstigen Burgfeste.
Foto: Helmut Herreiner

Plus Vor 350 Jahren, am 30. Oktober 1669, starb Johann Stephan von Diemantstein. Was heute in dem kleinen Ort im Kesseltal vom Namensgeber noch übrig geblieben ist.

Mitten im oberen Kesseltal liegt der Ort Diemantstein. Wer ihn auf der Staatsstraße passiert, erkennt ohne geschulten Blick, dass sich auf dem steilen Jurafelsen über der Kessel einst eine mächtige Burg befunden haben muss. Heute markieren die mächtigen Grundmauern, die erhaltenen Wirtschaftsgebäude der Vorburg und die Pfarrkirche sowie der Pfarrhof an exponierter Stelle über dem Tal das frühere Burgareal. Begründet wurde die vermutlich um 1140 errichtete Burg durch das Adelsgeschlecht der Edelfreien vom Stain. Sie waren zu den Herren von Fronhofen und Hohenburg verwandt. Der Name der Burg leitete sich von dem Rufnamen Thiemo her, der in dieser Adelsfamilie mehrfach vorkam. Nachgewiesen sind die Edelfreien von Diemantstein bis um das Jahr 1280. Mit dem Tode des „Cunrad von deme Steine“ starb das Geschlecht allem Anschein nach aus und wurde wohl von einer Ministerialenfamilie abgelöst.

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