5. Juli 2015, kurz vor Mitternacht. Seit diesem Moment ist im Kloster Maria Medingen nichts mehr, wie es einmal war. Im Nebenraum der Sakristei war ein Feuer ausgebrochen, die Flammen und die gewaltige Rauchwolke zerstörten unter anderem die Margaretenkapelle und viele wertvolle Kunstschätze. Eine Ordensschwester kam damals ums Leben.
Ein Jahr ist das nun her. Ein Jahr, in dem viel dafür getan wurde, den Schwestern den Weg in die Normalität zu ebnen.
In unzähligen Arbeitsstunden wurde versucht, die alte Pracht wieder herzustellen. Mit Erfolg: Die Wände, die damals tief schwarz waren, sind heute wieder weiß. Doch die Erinnerungen an die Brandnacht, die werden bleiben. (sas)