Ohne die Oma ginge es nicht. Das sagt Ute Scherieble immer wieder, wenn sie davon erzählt, wie sie ihren Alltag als alleinerziehende, berufstätige Mutter bewältigt. Ohne die Oma, die ihren elfjährigen Sohn Enrico von der Schule in Wittislingen abholt, wenn sie mal länger im Büro bleiben muss, wüsste sie nicht, wie sie den Spagat zwischen Kind und Beruf bewältigen sollte. Seit fünf Jahren kümmert sie sich ohne den Vater des Kindes um Enrico. Damals, erzählt sie, hatte sie Angst. Angst, dass sie das alles nicht hinbekommt, dass Enrico ein typisches Trennungskind wird, das zwischen den Stühlen hängt. Heute sei sie diese Sorgen los. „Ich bekomme Unterstützung von meiner Mutter und meiner Schwester. Sonst wäre es sehr schwer.“ Und glücklicherweise sei auch ihr Arbeitgeber sehr flexibel.
Familie