Bergheim Dass der neue Kanal eine Mammutaufgabe für eine kleine Gemeinde wie Mödingen werden würde, war Bürgermeister Walter Joas bewusst. Verschlingt doch die Sanierungsmaßnahme, die bis 2014 abgeschlossen sein soll, insgesamt rund 1,5 Millionen Euro.
Doch jetzt kamen zusätzliche Entscheidungen auf den Gemeinderat zu, der am Montagabend in Bergheim tagte. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, so viel ist es“, sagte der Rathauschef, bevor er dem Gremium eines der Probleme schilderte. 2019 läuft der Wasserrechtsbescheid, der die Menge und Qualität der Einleitungen in öffentliche Gewässer oder ins Grundwasser regelt, aus. „Was noch fehlt, ist die Demminger Straße. Und da ist der wunde Punkt“, sagte Joas. Denn das Pumpwerk dort ist nachbesserungswürdig. Mit der momentanen Ausstattung erfülle man die Vorgaben nicht, die der neue Wasserrechtsbescheid vorschreibe. Würde man die Abwasseranlage belassen, wie sie jetzt ist, müsse man in fünf Jahren wieder anfangen umzubauen. „Wir sollten es so machen, dass es ein für alle Mal Hand und Fuß hat“, betonte der Bürgermeister und stellte drei mögliche Ausbauvarianten zur Diskussion, die ab Mitte Februar umgesetzt werden könnten.
Welche das sind, lesen Sie in der Mittwochs-Ausgabe der Donau-Zeitung.