Zum Start der Europäischen Impfwoche vom 26. April bis 2. Mai raten die Apothekerinnen und Apotheker laut Pressemitteilung auch während der Coronapandemie die allgemeinen Schutzimpfungen nicht zu vernachlässigen. Unter dem Motto „Vorbeugen. Schützen. Impfen.“ vermittelt die Europäische Impfwoche die zentrale Botschaft, dass die Impfung eines jeden Einzelnen entscheidend für die Verhütung von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben ist.
„Die Coronapandemie zeigt uns die Bedeutung von Impfungen für Kinder und Erwachsene im Moment gerade mehr als deutlich“, sagt Apotheker Dr. Matthias Schneider, Pressesprecher der Apotheker im Landkreis Dillingen und ergänzt: „Jede Impfung zählt. Denn wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie vor Ansteckung mit gefährlichen Krankheiten. Mit Blick auf die Coronaimpfung mache ich allerdings darauf aufmerksam, dass man je nach Impfung zwei bis sechs Wochen Abstand zwischen den einzelnen Impfungen halten soll.“ Die Apotheken im Landkreis stehen als wohnortnahe Partner für Informationen zum Impfen bereit – natürlich auch telefonisch.
Da Infektionskrankheiten wie Mumps, Masern und Windpocken vorwiegend im Kindesalter auftreten, gelten sie häufig als „harmlose Kinderkrankheiten“. Experten sind sich aber sicher, dass diese Erkrankungen für die kleinen Patientinnen und Patienten durchaus gefährlich werden können. Infektionen wie Mumps und Masern sind so ansteckend, dass nicht geimpfte Kinder ihnen kaum entkommen können. Schutz vor diesen Krankheiten bietet nur die rechtzeitige Impfung.
Weite Teile Bayerns und der Nachbarländer zählen zu den Risikogebieten für die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Apotheker Schneider rät deshalb: „Eine FSME-Impfung ist für alle zu empfehlen, die sich viel im Freien aufhalten.“ In der Apotheke kann sich jeder über die genauen Verbreitungsgebiete informieren. (pm) Foto: Armin Weigel, dpa (Symbol)