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Höchstädt: Zwölf neue „Profis für Colour, Cut und Style“

Höchstädt

Zwölf neue „Profis für Colour, Cut und Style“

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    Zwölf Friseurgesellinnen wurden verabschiedet.
    Zwölf Friseurgesellinnen wurden verabschiedet. Foto: Britta Pedersen (dpa), Symbolbild

    Zwölf frisch gebackene Friseurinnen durfte Kreishandwerksmeister Werner Luther am Sonntag „von ihren Lasten und Pflichten“ freisprechen und mit dem Gesellenbrief in der Tasche ins Berufsleben entlassen.

    Die jungen Frauen aus ganz Nordschwaben haben sich mit dem Friseurhandwerk für einen Beruf entschieden, der auch künftig nicht von einem Roboter ersetzt werden wird und immer „ganz nah am Menschen“ ist, stellte der scheidende Leiter des staatlichen Beruflichen Schulzentrums, Helmut Nebel, in seinem Grußwort treffend fest. Die Berufsbeschreibung der Innung weist die Gesellinnen nun als „Profis für Colour, Cut und Style“ aus. Welch wichtigen Beitrag sie als Arbeitnehmerinnen im Handwerk für die Menschen und für die Region leisten, hoben auch die anderen Redner in ihren Grußworten hervor.

    "Denken Sie niemals, alles zu wissen"

    Kreishandwerksmeister Werner Luther gab den Jungfriseurinnen in seiner Festrede vor allem den Rat mit auf den Weg, niemals stillzustehen und immer offen für Neues zu bleiben: „Bleiben Sie immer im Gespräch mit Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten und denken Sie niemals, bereits alles zu wissen“, riet er mit dem Verwies auf eigene Erfahrungen.

    Bei der Freisprechungsfeier vorne links der stellvertretende Landrat Donau-Ries Hermann Rupprecht, Dritter von links Kreishandwerksmeister Werner Luther, zweite Reihe ganz links Helmut Nebel, Vierter von links Obermeister der Friseurinnung Willi Uhl, ganz hinten Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth, hinten rechts stellvertretender Landrat Dillingen Dietmar Bulling.
    Bei der Freisprechungsfeier vorne links der stellvertretende Landrat Donau-Ries Hermann Rupprecht, Dritter von links Kreishandwerksmeister Werner Luther, zweite Reihe ganz links Helmut Nebel, Vierter von links Obermeister der Friseurinnung Willi Uhl, ganz hinten Höchstädts Bürgermeister Gerrit Maneth, hinten rechts stellvertretender Landrat Dillingen Dietmar Bulling. Foto: Silvia Schmid

    Er hob hervor, wie wichtig Teamfähigkeit, Fleiß, Durchhaltevermögen sowie – insbesondere in einem dienstleisterischen Beruf – auch Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und mehr denn je interkulturelle Kompetenz seien, um erfolgreich zu sein. Neben weiteren, wichtigen „Soft Skills“ trügen diese dazu bei, schließlich „Träume zu realisieren und Ziele zu erreichen“. Luther dankte den Ausbildungsbetrieben, die durch ihre Bereitschaft, junge Menschen auf das Berufsleben vorzubereiten ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten sowie den Eltern der Auszubildenden für ihre Unterstützung.

    Vier Profis aus dem Friseurhandwerk wurden während der Freisprechungsfeier mit dem Goldenen Meisterbrief der IHK ausgezeichnet: (Von links) Elfriede Lukas, Angelika Mathey, Birgit Janosch (stellvertretende Innungsmeisterin) Sigrid Schaller, Hildegard Fink, Kreishandwerksmeister Werner Luther, Obermeister der Friseurinnung Willi Uhl.
    Vier Profis aus dem Friseurhandwerk wurden während der Freisprechungsfeier mit dem Goldenen Meisterbrief der IHK ausgezeichnet: (Von links) Elfriede Lukas, Angelika Mathey, Birgit Janosch (stellvertretende Innungsmeisterin) Sigrid Schaller, Hildegard Fink, Kreishandwerksmeister Werner Luther, Obermeister der Friseurinnung Willi Uhl. Foto: Silvia Schmid

    Die zwölf frisch gebackenen Friseurgesellinnen sind: Nadine Berchtenbreiter (Salon Velly, Wertingen), Carolin Bronnhuber (Salon Steiner, Lauingen), Naomi Cotugno (Salon Merath, Dillingen), Filomena Gentile (Salon Velly, Donauwörth), Sevil Kaya (Salon Velly Donauwörth), Laura Krompaß (Salon Braun-Techet, Wemding), Emily Mohr (Salon Uhl, Nördlingen), Tatiana Pekusch (Salon Klier, Nördlingen) Bianca Prexler (Salon Janosch-Rud, Nördlingen), Nina Schmidt (Salon Zeitlmann, Donauwörth) und Bianka Smucz (Salon Uhl, Lauingen). Als Innungsbeste des Jahres wurde Lisa Schmutterer (Salon Beck, Harburg-Heroldingen) ausgezeichnet. Sie hat bereits in der Winterprüfung 2018/2019 mit Traumnote 1 (92,94 Punkte) abgeschlossen.

    Im Anschluss an die Freisprechung der neuen Friseurinnen, konnte Kreishandwerksmeister Luther vier Meisterinnen des Handwerks mit dem Goldenen Meisterbrief ehren. Die Auszeichnung erhielten Hildegard Fink, Elfriede Lukas, Angelika Mathey und Sigrid Schaller.

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